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Maskenpflicht im Zug? Diese Regeln gelten jetzt in Baden-Württemberg

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Von: Madlen Trefzer

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Baden-Württemberg - Während die Corona-Inzidenz rapide ansteigt, verzichten immer weniger Fahrgäste auf das Tragen von Masken. Diese Änderungen der Maskenpflicht gelten ab Oktober:

Jeder, der regelmäßig mit Bus und Bahn unterwegs ist, hat es bemerkt – Immer mehr Passagiere verzichten auf den Mund- und Nasenschutz im ÖPNV. Hat sich denn inzwischen etwas an der gesetzlichen Maskenpflicht geändert? Die eine oder andere neue Regelung gilt tatsächlich ab Oktober in Baden-Württemberg. HEIDELBERG24 verrät, worauf es zu achten gilt, wenn Sie auf eine böse Bußgeld-Überraschung verzichten wollen.

Baden-Württemberg: Besteht die Maskenpflicht überhaupt noch im ÖPNV?

Zunächst einmal: Ja. In den Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs muss in Baden-Württemberg eine FFP2 oder vergleichbare Maske bzw. eine medizinische Maske getragen werden. Dabei schreibt das Ministerium für Verkehr vor, stets auf die vollständige Bedeckung von Mund und Nase zu achten. In allen Zügen des Fernverkehrs gilt bundesweit ab dem 1. Oktober 2022 sogar eine reine FFP2-Maskenpflicht.

Befreit von der Maskenpflicht in Bus und Bahn bleiben nach wie vor Kinder unter 6 Jahren. Auch Personen, die mittels ärztlicher Bescheinigung o.ä. glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer medizinischen Maske aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, können auf das Tragen einer FFP2 oder medizinischen Maske verzichten. Alle anderen sind wie auch zuvor dazu verpflichtet, einen Mund- und Nasenschutz zu tragen.

Hier können Sie auf die Maskenpflicht verzichten: Aktuelle Cororona-Regelungen in BW

In Taxis wiederum besteht keine Maskenpflicht. Es gibt jedoch eine Ausnahme: Werden Taxis oder Mietwagen eingesetzt, um Busse oder Bahnen zu ersetzen (zum Beispiel bei einem Ersatzverkehr oder Ruftaxis), dann gilt auch dort die Maskenpflicht. Im freigestellten Schülerverkehr (geregelter Verkehr vom und zum Unterricht, bei dem die Betriebskosten durch die Schule übernommen werden) besteht zwar die Empfehlung, eine Maske zu tragen, Pflicht ist es jedoch nicht.

Verstößt jemand gegen die Maskenpflicht, drohen Bußgelder von 70 bis 250 Euro. Wenn in den Verkehrsmitteln des öffentlichen Personenfernverkehrs und des Luftverkehrs keine Maske getragen wird, greift der Bußgeldrahmen des Infektionsschutzgesetzes, so das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg. Die Regelung der Maskenpflicht könnte jederzeit auch verschärft werden. 

Masekpflicht schon bald in Supermärkten? – Das könnte auf uns zukommen

In Supermärkten muss der Mund-Nasen-Schutz momentan nicht mehr getragen werden – sofern ein Unternehmen dies nicht per Hausrecht selbst bestimmt. Mittlerweile sieht man Schutzmasken beim Einkaufen eher selten. Das könnte sich jedoch schnell ändern, wenn die Coronavirus-Zahlen zu hoch werden. Könnte die Maskenpflicht im Supermarkt also schon bald ihr Come-Back erleben? Das planen Aldi, Lidl, Rewe und Kaufland

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit Herbstbeginn rapide an, daher ist es besonders in den kalten Monaten wichtig, erste Corona-Anzeichen rechtzeitig zu erkennen – insbesondere die Symptome der neuen Corona-Mutante BQ.1.1. Wartet auf uns deshalb wieder bald die FFP2-Maskenpflicht in ÖPNV und Co.? Hier finden Sie alle Infos zur 4. Impfung. (mad)

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