Von Spielkonsolen bis zu Browsergames

Welche Gaming-Plattform ist die richtige?

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Früher gingen Gamer zu Media Markt oder zu GameStop, um sich mit den neuesten Spielen einzudecken. Heutzutage gehen die Hersteller zur Content-Auslieferung andere Wege.

Immer häufiger werden Spiele ausschließlich zum Download angeboten oder im Browser gestreamt. Oft kommen dafür Gaming-Plattformen zum Einsatz, die dem Nutzer über eine Mitgliedschaft Zugang zu verschiedenen Angeboten bieten. Sie stellen Spiele und Server zur Verfügung und wickeln Zahlungen für den Kauf oder für Mikrotransaktionen ab. Nutzer bleiben oft einer einzelnen Plattform treu. Das ist deutlich komfortabler, als ständig zwischen verschiedenen Diensten hin und herzuwechseln. Allerdings unterscheidet sich das Angebot der verschiedenen Plattformen zum Teil erheblich. Dieser Artikel erklärt, worauf Einsteiger bei der Wahl einer Gaming-Plattform achten sollten.

Kosten

Die Eröffnung eines Nutzerkontos ist bei den meisten Gaming-Plattformen umsonst möglich. Große Unterschiede gibt es allerdings bei den Kosten. Die Plattform Steam setzt vor allem auf Spiele, die für Preise zwischen 10 und 60 Euro zum Kauf angeboten werden. Konkurrent Uplay setzt hingegen auf ein Abomodell: Für rund 15 Euro monatlich erhalten Nutzer Zugang zu einem Katalog von etwa 100 Spielen. Andere Plattformen finanzieren sich über

Transaktionen während des Spiels. So können Nutzer von Casinoplattformen ein Guthaben anlegen, über das sie dann im Spielverlauf verfügen. Mit einem Online Casino Bonus ohne Einzahlungen sind aber auch Spiele ohne Einzahlung möglich. Welche Plattform insgesamt am günstigsten ist, hängt daher von verschiedenen Faktoren ab. Wer viele Bezahltitel spielen möchte, für den lohnt sich möglicherweise das Abonnement eines Dienstes wie Uplay. Auf Steam gibt es hingegen regelmäßig Sonderaktionen, bei denen beliebte Spiele mit hohen Rabatten angeboten werden.

Gerät

Nicht jede Plattform ist auch auf allen Gaming-Geräten verfügbar. So stehen den Nutzern von Spielkonsolen wie PlayStation und Xbox exklusiv Angebote der jeweiligen Hersteller zur Verfügung. Uplay ist neben Konsolen auch für Windows und Mac sowie für mobile Geräte verfügbar. Die Plattform Steam ist nur für PCs verfügbar, unterstützt allerdings auch das Betriebssystem Linux. Andere Plattformen sind browsergebunden und funktionieren so unabhängig vom Betriebssystem. Browserspiele funktionieren sowohl auf PCs als auch auf mobilen Geräten. Teilweise können sie sogar auf Spielkonsolen geöffnet werden. Schließlich können auch die App-Stores für mobile Geräte als Gaming-Portale angesehen werden. Denn immerhin werden dort Jahr für Jahr Millionen von Spielen heruntergeladen.

Vorlieben

Viele Menschen bevorzugen Casual-Spiele, die keine große Übung voraussetzen. Für sie sind oft Smartphone-Spiele oder Browser-Spiele am besten geeignet. Auch Steam hat einige Spiele im Angebot, die für Casual-Gamer interessant sind. Bei Uplay gibt es hingegen kein Angebot in dieser Kategorie. Auch für Gelegenheits-Gamer ist Uplay aufgrund des Abonnement-Modells nicht die beste Wahl. Erfahrene Gamer, die sich gerne in aufwendige Spiele vertiefen und dafür auch genug Zeit übrig haben, gehört die Plattform des Spielherstellers Ubisoft hingegen zu den besten Optionen. Wer eine Nische wie Casino-Games bevorzugt, findet auf den großen Plattformen kaum Angebote und ist daher mit spezialisierten Plattformen am besten beraten. Die größte Gaming-Plattform Steam ist aufgrund ihres vielfältigen Angebots sowohl für Casual-Gamer als auch für erfahrene Gamer gut geeignet. Auch ein großer Teil des Uplay-Katalogs kann auf Steam erworben werden, während zahlreiche Spiele auf Steam Exklusivtitel sind.

Es ist sinnvoll, sich diese Unterschiede vor der Entscheidung für eine Gaming-Plattform vor Augen zu führen. Da die Registrierung in der Regel kostenlos ist, spricht aber nichts dagegen, die verschiedenen Plattformen einfach auszuprobieren.

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