Discounter-Kunden verwundert

Aldi-Trick erklärt: Darum fehlt dieser Betrag immer auf dem Kassenzettel

Das Aldi-Schild an der Fassade eines der Discounter. (Symbolfoto)
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Aldi wendet einen Trick an, um den Kassiervorgang schneller zu machen. (Symbolfoto)

Aldi-Kassierer sind dafür bekannt, ihre Kunden an der Kasse besonders schnell zu bedienen. Dabei nutzen sie einen Trick – der erst beim Betrachten des Kassenzettels auffällt:

  • Aldi-Kunden sind verwundert: Auf dem Kassenzettel vom Discounter fehlen die Angaben zum Wechselgeld.
  • Dahinter steckt ein Trick, den Aldi nutzt, um Kunden an der Kasse schneller bedienen zu können.
  • Was hinter dem fehlenden Rückgeld auf dem Kassenbon steckt:

Je schneller die Supermarkt-Mitarbeiter Produkte über die Kasse ziehen, desto mehr Waren werden verkauft – und umso schneller läuft der Einkauf für die Kunden ab. Besonders die Kassenkräfte bei Aldi gelten als schnell – und das nicht ohne Grund. Denn der Discounter bedient sich eines Tricks, um besonders fix kassieren zu können. Wie HEIDELBERG24* berichtet, hat das jedoch nicht nur Vorteile für die Kunden von Aldi – sondern wirkt sich auch auf ein kleines Detail auf dem Kassenbon aus.

Aldi: Mit diesem Kassenbon-Trick soll der Einkauf für Kunden schneller werden

Wer schon einmal an einer Supermarkt- oder Discounter-Kasse gearbeitet hat, weiß: Die wenigsten Kunden warten gerne geduldig an der Kasse und sind schnell genervt von langen Warteschlangen. Wie chip.de berichtet, soll der Bezahlvorgang laut Experten nicht mehr als 15 Sekunden dauern, um die Kunden nicht zu verärgern. Dafür greift Discounter-Riese Aldi zu drastischen Mitteln – und speckt seine Kassenzettel deutlich ab.

Bei Supermärkten wie Kaufland* oder Lidl können Kunden auf den Kassenbons sehen, wie viel Bargeld sie gegeben und wie viel Rückgeld sie erhalten haben. Das ist bei Aldi nicht der Fall. Der Discounter druckt den Wechselgeld-Betrag gar nicht erst auf seinen Kassenzetteln ab. Nicht nur bei Aldi lohnt sich übrigens ein Blick hinter die Kulissen. HEIDELBERG24 klärt auf, was mit Brot und Brötchen passiert, die nach Ladenschluss übrig bleiben*, welche Lebensmittelhandelskette das höchste Gehalt zahlt* und wie gut Grillfleisch von Supermärkten und Discountern wirklich ist*.

Aldi-Trick: Deshalb findet man das Rückgeld nicht auf dem Kassenzettel

„Um einen schnellen und reibungslosen Einkauf zu garantieren, berechnen unsere Mitarbeiter den Wechselbetrag im Kopf. Wir verzichten daher auch darauf, den entsprechenden Betrag noch einmal in das Kassensystem einzugeben und auf dem Kassenbon auszuweisen“, kann man auf der offiziellen Webseite von Aldi lesen. Übrigens arbeitet nicht nur Aldi darauf hin, den Einkauf für Kunden besonders schnell zu gestalten. Auch Edeka hat jetzt eine Technologie angekündigt*, dank der Warteschlangen bald der Vergangenheit angehören könnten.

Aldi: Kein Wechselgeld auf dem Kassenbon – nicht jeder Kunde ist erfreut

Doch warum fehlt auf dem Kassenbon bei Aldi die Angabe zum Wechselgeld? In anderen Supermärkten warten die Mitarbeiter an der Kasse ab, bis sie vom Kunden das Bargeld erhalten haben und tippen diesen Betrag dann in die Kasse ein. Das System berechnet dann das Wechselgeld, das dem Kunden ausgezahlt werden muss. Doch genau dieser Vorgang dauert dem Discounter offenbar zu lang. Weil die Differenz zwischen gezahltem Betrag und Rückgeld nicht ins Kassen-System eingegeben wird – sondern die Mitarbeiter selbst rechnen – wird dies auch nicht auf dem Aldi-Kassenbon aufgeführt.

Dieser Aldi-Trick erhält allerdings nicht nur positive Rückmeldungen. Denn nicht jedem Kunden dürfte es wichtiger sein, einige Sekunden zu sparen, als sein Rückgeld nochmal überprüfen zu können. Was allerdings alle Kunden erfreuen dürfte, ist die geplante Mehrwertsteuersenkung ab 1. Juli. Denn dann dürfte es in einigen Supermärkten und Discountern eine Preis-Revolution geben.* Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischproduzenten Tönnies sind viele Verbraucher verunsichert, ob sie sich beim Fleischverzehr mit Corona anstecken* können. HEIDELBERG24* klärt mit dem Faktencheck auf. Außerdem geht HEIDELBERG24* der Frage nach, wie gut (oder schlecht) Grillfleisch aus Discounter und Supermarkt wirklich ist*. Übrigens: Kaufland hat den Online-Shop der Warenhauskette Real übernommen* - und will die Plattform umbenennen. (kab) *HEIDELBERG24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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