Trick geht schief

Einkaufswagen-Trick: Schlüssel statt Chip? Warum das keine gute Idee ist

Der Einkaufswagen gehört zum Einkaufen wie die Nutella aufs Brot. Doch manchmal scheitert der Einkauf schon beim Entsperren des Einkaufswagens. Jetzt warnt Aldi seine Kunden, einen bestimmten Trick anzuwenden.

  • Beim Entsperren des Einkaufswagens fehlt manchmal die Münze oder der Chip.
  • Wie man dieses Problem umgehen kann, verriet jetzt ein Facebook-Post.
  • Nachdem der Post viral geht, sieht sich Aldi gezwungen vor dem Trick zu warnen.

Jeder kennt das: Man steht bei Aldi und Co. vor dem Einkaufswagen seiner Wahl, zückt das Portemonnaie, öffnet das Kleingeldfach und: kein Euro da. Dieses paradoxe Problem der kapitalistischen Weltgesellschaft lässt sich aber ganz einfach lösen – mit einem kleinen genialen Trick. Der Einzelhändler Aldi warnt jedoch ausdrücklich davor, die Technik tatsächlich anzuwenden. Wir erklären Dir, was es mit dem Trick auf sich hat und warum Du vielleicht doch bei Münze und Chip bleiben solltest.

Aldi: Einkaufswagen-Trick geht viral und verbreitet sich unkontrolliert auf Facebook

Der „Hack" ist zwar schon so alt wie der Einkaufswagen selbst aber immer mal wieder entdecken ihn Tausende für sich neu. Zum Beispiel vor kurzem durch einen Post auf Facebook: Der Beitrag zeigt, wie man einen Einkaufswagen auch ohne passende Münze oder Chip entsperren kann. Auf dem Foto ist ein Schlüssel mit rundem Kopf zu sehen, der in den Münz-Schlitz gesteckt wurde. Der Post ging viral und erhielt innerhalb kürzester Zeit 2.400 Likes. Dieses Phänomen ist immer mal wieder zu beobachten. Mal wird ein Post, Tweet oder Beitrag von den Social-Media-Algorithmen aufgegriffen und bekommt Momentum.

Schon gewusst? Supermarkt-Kunden übersehen dieses kleine Detail am Einkaufswagen* viel zu oft – jetzt wurde ein nützliches Geheimnis gelüftet.

Aldi: Warnung des Discount-Einzelhändlers vor dem Einkaufswagen-Trick

Der Einkaufswagen-Hack verbreitet sich rasend schnell auf den sozialen Medien und der Discount-Einzelhändler Aldi sieht sich gezwungen mit einer Warnung etwaigen Problemen vorzubeugen. In einem Statement warnt ein Aldi-Sprecher davor, den Trick anzuwenden. Denn, was den Kunden eigentlich bewusst sein sollte: Gegenstände, die nicht für den Einkaufswagen bestimmt sind, können stecken bleiben oder beschädigt werden.

Man solle weiterhin Münzen oder Einkaufschips benutzen, empfiehlt Aldi. Sollte man mal doch nichts dabei haben, könne man sich an der Aldi-Kasse einen entsprechenden Chip für 99 Cent kaufen: „Was noch besser ist: Sie können als Schlüsselanhänger getragen werden, so dass Sie sie nie zu Hause vergessen.“ Einfach genial.

Aldi: Einkaufs-Hacks, die wirklich nützlich sind – die passende Musik zum Einkaufen

Wenn man nicht darauf achtet, fällt es kaum auf: bei Aldi und Co. läuft Musik, die uns entspannen soll. Die Idee dahinter: so halten wir uns länger im Markt auf und kaufen auch mehr – und das völlig unbewusst! Unser Tipp: Knall Dir schnelle Beats auf die Ohren, die deine Schritte beim Einkauf beflügeln. So sparst Du Zeit und Geld. Ein weiterer Tipp: Gehe erst einmal bis zum Ende des Marktes und beginne deinen Einkauf dort. Denn das frische Obst und Gemüse im Eingangsbereich eines jeden Supermarkts macht Appetit und Lust zu kaufen. Willst Du den Kaufrausch also vermeiden, beginne im hinteren Teil des Marktes mit Deinem Einkauf. Und ganz klar die erste Regel für den bewussten Einkauf: Gehe nie mit Hunger einkaufen! Dies verführt zum Kauf von Snacks und Knabbereien und das kann nicht nur ganz schön ins Geld gehen sondern vor allem an die Rippen. Zuletzt fiel der Lebensmitteleinzelhandel mit Keimen in Schweinesteaks und Fällen von Pfand-Betrug auf. Kaufland hat kürzlich den Online-Shop real.de übernommen. (lpb)

Rubriklistenbild: © Armin Weigel/dpa

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