Feierei am Kai

Anwohner gegen Teenies: Party-Krieg am Winterhuder Kai eskaliert

Polizisten stehen neben Einsatz-Fahrzeugen am Winterhuder Kai in Hamburg-Nord. Auf der Wiese liegen viele Menschen.
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Immer wieder muss die Hamburger Polizei zum Winterhuder Kai ausrücken, weil dort Menschen gegen die Corona-Auflagen verstoßen.

Die Massenpartys am Winterhuder Kai in Hamburg-Nord nehmen zu. Die Anwohner sind verzweifelt. Auch die Polizei kann nicht viel ausrichten.

Hamburg – Immer wieder muss die Polizei zum Winterhuder Kai ausrücken, um Corona-Partys mit hunderten Gästen aufzulösen. Der Ort ist zum neuen Feier-Hotspot unter Jugendlichen mutiert. Obwohl der Konflikt durch die Pandemie noch einmal zugelegt hat, kämpfen die Anwohner schon seit Jahren für ihre Ruhe.

Doch jetzt ist der Party-Krieg* eskaliert. Riesige Müllberge, laute Musik und Jugendliche, die in Gärten pinkeln und von der Alsterbrücke springen, bringen die Anwohner um ihren Schlaf. Die Polizei befindet sich in einer Zwickmühle und bemüht sich um einen Interessen-Ausgleich zwischen den Feiernden und den Anwohnern. Die hohe Präsenz hätte nicht geholfen, die Zahl der Feiernden sei trotzdem gestiegen.

Diese wollen jetzt Schilder aufstellen, um das Bewusstsein zu schärfen. Nachtruhe ab 22 Uhr und Badeverbot. Das hätte auch schon beim Grillverbot geholfen. Nicht nur am Winterhuder Kai werden derzeit viele Corona-Partys gefeiert. Auch in der Sternschanze und auf St. Pauli sorgen Massen-Feiern für Polizeieinsätze. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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