„Das würde uns sicher nicht überlasten"

Baden-Württemberg plant mehr Moria-Flüchtlinge aufzunehmen, als vom Bund gefordert

 Neu ausgebrochene Feuer brennen im Flüchtlingslager Moria, nachdem zuvor bereits mehrere Brände das Lager nahezu vollständig zerstört hatten.
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Baden-Württemberg: Land will Flüchtlinge aus Moria aufnehmen - Kretschmann mit Forderung an die Bundesregierung.

Nach den Bränden im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos, kündigte Baden-Württemberg an, Flüchtlinge aufzunehmen. Die Zahl könnte größer sein, als von der Bundesregierung gefordert.

Stuttgart - Nach den verheerenden Bränden im Flüchtlingscamp Moria auf der griechischen Insel Lesbos kündigte Winfried Kretschmann an, Flüchtlinge aufzunehmen. Auch Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn sagte, man wolle Helfen, wenn die Bundesregierung einverstanden sei. Laut Innenminister Thomas Strobl könne die Zahl höher ausfallen als von der Regierung gefordert. Mehrere Städte in Baden-Württemberg beteiligen sich bereits an der Initiative „Seebrücke“. Darunter Freiburg, Karlsruhe, Mannheim, der Kreis Konstanz und die Landeshauptstadt Stuttgart.

Wie BW24* berichtet, will Baden-Württemberg mehr Flüchtlinge aus Moria aufnehmen, als von der Bundesregierung gefordert.

Winfried Kretschmann (Grüne) ist der Ministerpräsident und der Regierungschef Baden-Württembergs (BW24* berichtete). Er setzte sich bereits in der Vergangenheit für Flüchtlinge ein - etwa für Frauen aus dem Irak. *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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