„Big Brother Award“

Schwerwiegende Anschuldigung: Baden-Württemberg gibt Daten von Schülern an US-Geheimdienst

Ein Mädchen tippt auf einem Laptop
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Baden-Württemberg lässt eine neue Bildungsplattform von Microsoft betreiben - und soll Schüler-Daten dadurch US-Geheimdiensten zugänglich machen

Baden-Württemberg bekommt den „Big Brother Award“. Den Negativpreis erhält das Land, weil es Schüler-Daten an Microsoft und damit an die US-Geheimdienste übermitteln soll.

Stuttgart - In Baden-Württemberg besteht im Bereich Digitalisierung Nachholbedarf. Erst kürzlich ergab eine Umfrage unter Lehrkräften, dass Schulen nicht ausreichend für digitalen Unterricht ausgestattet sind. Jetzt bekommt der Südwesten sogar einen Schmähpreis für eine digitale Bildungsplattform, weil diese Sicherheitslücken aufweist.

Wie BW24* berichtet, liefert Baden-Württemberg angeblich Daten von Schülern an US-Geheimdienste. Der Landesregierung wurde deshalb der „Big Brother Award“ in der Kategorie Digitalisierung verliehen.

Die Politik in Stuttgart und Baden-Württemberg wird von einer Grün-Schwarzen Regierung bestimmt. Für die Schulen im Land ist Kultusministerin Susanne Eisenmann zuständig (BW24* berichtete). (*BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks)

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