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Baden-Württembergs Gesundheitsminister verurteilt Impfdrängler

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Von: Julian Baumann

Nicola Buhlinger-Göpfarth (r), Fachärztin für Allgemeinmedizin, impft in ihrer Praxis eine Patientin gegen das Coronavirus.

Für Geimpfte gibt es in Baden-Württemberg seit Sonntag Freiheiten und Lockerungen. © Christoph Schmidt/dpa

Geimpfte und Genesene genießen in Baden-Württemberg seit Sonntag deutliche Freiheiten. Einige drängeln sich jedoch vor, obwohl sie noch nicht an der Reihe sind.

Stuttgart - Seit Sonntag gelten in Baden-Württemberg für Geimpfte und Genese deutliche Freiheiten und Lockerungen. Wohl auch deshalb lassen sich manche Bürger gegen das Coronavirus impfen, obwohl sie noch gar nicht an der Reihe sind. Nicht zuletzt aufgrund der anhaltenden Impfstoffknappheit verurteilte Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) dieses Vorgehen. Laut einer Recherche des SWR-Magazins Report Mainz wird auch die Kontaktpersonen-Regelung im Südwesten ausgenutzt, um an Impftermine zu kommen. Lucha appellierte an die Bevölkerung, sich nicht vorzudrängeln, sondern noch „ein paar Wochen“ zu warten. Wie BW24* berichtet, verurteilt der Gesundheitsminister Impfdrängler - „das ist schäbig“.

Im Kampf gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg (BW24* berichtete) ist die Impfung der größte Schritt zurück zur Normalität. *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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