Schmerzhafte Kennzeichnung

Chips statt Ohrmarken: Bauer in Balingen setzt der Qual ein Ende

 Eine Kuh steht auf einer Weide.
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Mikrochip statt Ohrmarken: Ab 2021 sind EU-weit neben den gelben Ohrmarken auch implantierte Chips zur Identifikation von Rindern zugelassen (Symbolbild).

Seit der BSE-Krise bekommen Rinder Ohrmarken. Die Methode ist schmerzhaft für die Tiere. Ein Hof in Balingen geht deshalb andere Wege - trotz Gegenwind.

Balingen - Durch das Coronavirus rückt unser Umgang mit Nutztieren wieder stärker in den Fokus. Die Zustände in manchen Schlachtbetrieben sind nicht nur für Mitarbeiter verheerend. Doch bereits bevor Nutztiere wie Rinder oder Schweine dorthin kommen, müssen sie oft leiden.

Wie BW24* berichtet, setzt ein Bauer in Balingen seit Jahren auf Mikrochips statt Ohrmarken. Für Rinder waren die Marken seit der BSE-Krise verpflichtend, die Prozedur ist aber äußerst schmerzhaft für die Tiere.

Das Fleisch seiner Rinder verkauft der Bauer aus Balingen sogar in der Landeshauptstadt Stuttgart. Geschlachtet und verarbeitet werden die Tiere aber noch auf dem heimischen Hof (BW24* berichtete). (*BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks)

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