Bank of England warnt

Absturz von Pfund bei Brexit immer wahrscheinlicher

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Accessoires von Brexit-Gegnern. Zu ihnen zählt die Bank of England.

London - Die britische Notenbank hat bei der Verkündung ihrer Zinsentscheidung am Donnerstag ihre Warnungen vor einem Brexit verschärft.

Update vom 20. Juni 2016: Am Donnerstag stimmt Großbritannien über den Verbleib in der EU ab. Alle aktuellen Infos finden Sie in unserem News-Blog zum Brexit.

Update vom 17. Juni 2016: Eine gute Woche vor der Brexit-Abstimmung ist Großbritannien im Aufruhr. Die tödliche Attacke eines offenbar geistig verwirrten Mannes auf eine Labour-Abgeordnete schockiert ganz Europa. Das würde der Brexit für Deutschland bedeuten.

Der Ausgang des Referendums sei der größte Risikofaktor für die britischen und möglicherweise auch die globalen Finanzmärkte, hieß es in einer Mitteilung auf der Notenbank-Webseite.

Die Gefahr, dass das Pfund im Brexit-Fall gegenüber anderen Währungen möglicherweise heftig an Wert verliere, sei gestiegen, so die Notenbanker. Darauf deutete eine erhöhte Sensibilität an den Finanz- und Devisenmärkten hinsichtlich eines erwarteten Ergebnisses beim EU-Referendum am 23. Juni hin.

Für den Fall eines Brexit könne es zu einem verlangsamten Wirtschaftswachstum und einem erheblich höheren Preisniveau kommen, warnten die Währungshüter. Den Leitzins beließen sie am Donnerstag bei 0,5 Prozent, kündigten aber an, nach dem Referendum „alles zu unternehmen, was notwendig ist“, um die Inflationsrate wieder auf Kurs zu bringen.

dpa

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