Passagiere klettern auf Gleise 

ICE-Defekt sorgt für Chaos - Auch ZDF-Star harrt fast fünf Stunden in Zug aus 

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Wegen eines Problems mit dem Stromabnehmer ist ein ICE auf der Fahrt von Berlin nach Köln liegen geblieben - und die rund 600 Fahrgäste mussten viereinhalb Stunden ausharren.

Rund viereinhalb Stunden mussten Passagiere eines ICEs von Berlin nach Köln auf offener Strecke ausharren, ein Comedian meldete sich aus dem Zug.

Berlin - Verspätungen bei der Bahn gehören für viele Pendler fast zur täglichen Routine, doch ein technischer Defekt sorgte nun tatsächlich für eine stundenlange Tortur. Wegen eines Problems mit dem Stromabnehmer ist ein ICE auf der Fahrt von Berlin nach Köln am Mittwochabend liegen geblieben. Rund 600 Fahrgäste mussten in dem Zug ausharren, knapp viereinhalb Stunden lang. 

ICE bleibt auf Strecke liegen - Rund 600 Passagiere müssen ausharren 

Die Reise des ICE552 sollte eigentlich nach Köln gehen, doch der Zug endete bereits im brandenburgischen Nauen. Gegen 19.15 Uhr stoppte der ICE auf der Strecke, erst gegen 22.15 Uhr wurden die Passagiere evakuiert. Erst weitere 90 Minuten später konnten die Reisenden ihre Fahrt mit einem Ersatzzug fortsetzen. Eine Bahnsprecherin erklärte zu dem Vorfall: „Wir bedauern das sehr.“

Noch bevor die rund 600 Fahrgäste jedoch durch Einsatzkräfte aus den Zügen evakuiert wurden, machten sich einige von ihnen selbst auf den Weg in die Freiheit. Einige Fahrgäste seien demnach aus dem liegengebliebenen Fernzug ausgestiegen. Weil sich einige von ihnen anschließend im Gleisbereich aufgehalten hatten, habe der Ersatzzug nicht direkt vorfahren können, erklärte die Sprecherin. 

Auch ZDF-Star unter Fahrgästen - Lutz van der Horst meldet sich aus ICE

Unter den 600 Fahrgästen tummelte sich auch Comedian Lutz van der Horst (ZDF-“heute show“). In seiner Instagram-Story teilte der Komiker die Berichterstattung über den liegengebliebenen Zug und erklärte „Ich bin dabei!“. Kurz darauf hielt der 44-Jährige seine Fans dann erneut auf dem Laufenden, denn sein Ziel erreichte van der Horst erst gegen 4.12 Uhr am frühen Morgen. Mit rund fünf Stunden Verspätung. 

Der Komiker war unter den rund 600 Passagieren. 

Der Grund für den technischen Defekt: der Stromabnehmer hatte sich zuvor gesenkt. Das heißt, es bestand keine Verbindung mehr zwischen dem ICE und der Oberleitung. Es handelte sich um den ICE552, der über Hannover, Bielefeld, Hamm, Hagen und Wuppertal nach Köln fahren sollte.

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*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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