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Warnung vor „skrupellosen“ Betrugsmaschen am Black Friday 2022

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Von: Tobias Utz

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Zum Start des Black Friday warnen Verbraucherschützer vor Fake-Angeboten und Deals: Was Kundinnen und Kunden beachten müssen.

Frankfurt – Der Black Friday von Amazon startet am Donnerstag (24. November) einen Tag früher als geplant. Zahlreiche Anbieter, wie Saturn, Media Markt & Co., werben allerdings auch unter diesem Label mit Angeboten. Das nutzen zahlreiche Verbraucherinnen und Verbraucher – und gehen auf Schnäppchen-Jagd.

Davor warnen jedoch nun die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt in Rheinland-Pfalz. Vielfach handle es sich um Fake-Shops, die „auf den ersten Blick schwer zu erkennen“ seien, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung. „Bevor eine Bestellung abgegeben wird“, sollten sämtliche Angaben „sorgfältig“ überprüft werden. Eine beliebte Masche im Zuge des Black Fridays seien beispielsweise Phishing-Mails, welche Benachrichtigungen UPS, DHL oder DPD „zum Verwechseln ähnlich sehen“, warnten die Mail-Anbieter GMX.de und web.de in einer Mitteilung. Die Vorgehensweise sei „skrupellos“.

Black Friday
Der Black Friday bei Amazon startete einen Tag früher als geplant. © Mohssen Assanimoghaddam / dpa

Black Friday: Phishing-Mails locken mit Angeboten und Deals

In den Phishing-Mails werden Betroffene dazu aufgefordert, Zahlungen zur Begleichung angeblicher Versandkosten zu leisten. Die Betrüger stahlen auch die Anmeldedaten zum Online-Banking oder zu PayPal-Konten ihrer Opfer.

Neben dem Datendiebstahl gilt die Warnung vor allem für gefälschte Gutscheine, die im Umlauf sein sollen. Amazon selbst aber auch Zalando soll davon betroffen sein. Ein Link führt dann zu gefälschten Seiten, die genauso aussehen wie die echten Onlineshops.

Black Friday 2022: Das sollten Sie beachten

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, sich bereits vor dem Black Friday Gedanken zu machen, welche Käufe getätigt werden sollen und worauf man im Zweifel verzichten könnte. Sollten Kundinnen und Kunden trotzdem einen unüberlegten Kauf getätigt haben oder mit der gelieferten Ware nicht zufrieden sein, bleibt das Widerrufsrecht. Bei einem Onlinekauf ist dies in der Regel ohne Angabe von Gründen bis zu 14 Tage nach der Lieferung des Artikels möglich. Einzig für die Rücksendung des erworbenen Produkts können gegebenenfalls Kosten anfallen. (tu/dpa)

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