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Corona in Deutschland: RKI meldet erneut kräftigen Anstieg der Infektionszahlen - Inzidenz kratzt an kritischer Marke

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Von: Momir Takac, Patrick Huljina

Karl Lauterbach warnt wegen der hohen Corona-Zahlen eindringlich vor Reisen. Deutschlands Sieben-Tage-Inzidenz liegt nur noch ganz knapp unter 100. Der News-Ticker.

Update vom 20. März, 9.16 Uhr: „Virusvarianten-Gebiete“, „Hochinzidenzgebiete“ und „Risikogebiete“: Das ist die aktuelle Unterteilung des RKI, wenn es um Reisewarnungen geht. Karl Lauterbach schimpfte erst neulich über die Reiseindustrie und forderte verpflichtende Tests für Reiserückkehrer (Update 19. März, 16.37 Uhr).

Für Reisen oder dienstliche Wege nach Polen ist dies nun tatsächlich Pflicht. Das RKI stufte das gesamte Land Polen als Hochinzidenzgebiet ein. Ab Sonntag ist die Einreise aus dem Land daher nur noch mit negativem Corona-Testergebnis erlaubt. Irland und Großbritannien, sowie Nordirland erfuhren dagegen Lockerungen in der Einstufung. Sie gelten nicht mehr als Virusvarianten-Gebiet. Das RKI bezeichnet Gebiete als solche, in denen sich „bestimmte Virusvarianten ausgebreitet haben.“ Die Länder der Inseln gelten jedoch weiterhin als Risikogebiet.

Corona: Die Zahlen steigen weiter - 207 neue Todesfälle binnen 24 Stunden gemeldet

Update vom 20. März, 7.16 Uhr: Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) innerhalb eines Tages 16.033 Corona Neuinfektionen gemeldet. Außerdem wurden 207 Todesfälle innerhalb von 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus gemeldet. Das geht aus RKI-Zahlen vom Samstagmorgen hervor (Stand 3.41 Uhr): Nachträgliche Ergänzungen oder Änderungen des RKIs sind möglich. Am Samstag vergangener Woche hatte das RKI binnen eines Tages 12.674 neue Fälle und 239 neue Todesfälle registriert.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Samstagmorgen bundesweit bei 99,9 - und damit etwas höher als am Vortag (95,6). Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Lauterbach schimpft über Reiseanbieter und redet Urlaubern ins Gewissen: „Mallorca könnte neues Ischgl werden“

Update vom 19. März, 16.37 Uhr: Karl Lauterbach hat eindringlich vor Reisen zu Ostern gewarnt. „Wenn wir jetzt eine große Reisewelle bekommen, dann befeuern wir die dritte Welle. Daher ist das Reisen aus unserer Sicht dringend zu vermeiden“, sagte der SPD-Gesundheitsexperte am Freitag bei einer Pressekonferenz mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

Lauterbach warnte mit Blick auf den Reiseansturm auf Mallorca, die Urlauber wiegten sich in einer „fatalen Scheinsicherheit“. Weil die Inzidenzen dort so niedrig seien, seien auch die Auflagen derzeit nicht besonders streng. „Es ist zu befürchten, dass die Osterferien auf Mallorca zu einem neuen Ischgl werden. Die Menschen infizieren sich dort und verbreiten die hochansteckenden Mutationen nach ihrer Rückkehr in Deutschland“, befürchtet der Gesundheitsexperte.

Lauterbach fordert verpflichtende Schnelltests für Reiserückkehrer

Zugleich kritisierte er die Reisebranche scharf. „Ich finde es verantwortungslos, dass die Reisewirtschaft jetzt die Werbetrommel für den Osterurlaub in der Sonne schlägt“, sagte Lauterbach dem Kölner Stadt-Anzeiger. Die Reisen seien „das perfekte Einfallstor für die Mutationen, die auch Geimpften und schon Erkrankten Probleme machen können - und vielen Menschen das Leben kosten werden, wenn sie sich bei uns ausbreiten“. Er fügte hinzu: „Darüber muss sich jeder klar sein, der in ein Flugzeug steigt.“

Lauterbach forderte, dass sich Reiserückkehrer verpflichtend einem Schnelltest unterziehen und bei positivem Ergebnis für 14 Tage in Quarantäne begeben müssten.

Corona-Alarm in deutschen Kitas und Schulen - Erstes Bundesland kündigt schärfere Auflagen an

Update vom 19. März, 14.45 Uhr: Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat wegen steigender Infektionszahlen eine Verschärfung der Corona-Auflagen angekündigt. „Damit muss man rechnen, dass Dinge zurückgenommen und verschärft werden“, sagte der Grünen-Politiker am Freitag in Stuttgart.

Angesichts vieler Ansteckungen in Kitas und Schulen könne es zudem sein, „dass wir da auch was ändern müssen“, erklärte Kretschmann vor dem Bund-Länder-Treffen zur Corona-Politik am kommenden Montag. In der baden-württembergischen Stadt Schrozberg herrscht in einem Kindergarten Corona-Alarm*. Nach einem Ausbruch dort ist die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt im Landkreis Schwäbisch Hall auf einen über 1000er-Wert geschossen (siehe auch Update vom 19. März, 13.30 Uhr).

Ministerpräsident von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen)
Corona-Alarm in Baden-Württemberg: Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) schlägt strenge Töne an. © Marijan Murat/dpa

Corona in Deutschland - Hamburg zieht Notbremse

Update vom 19. März, 13.30 Uhr: In Hamburg wurde bereits die Notbremse gezogen, doch auch in Brandenburg ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche erstmals wieder über die 100-er Marke geklettert. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums lag der Wert am Freitag bei 100,7. Am Donnerstag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz landesweit noch 90,6 betragen.

Und auch Schrozberg im Landkreis Schwäbisch Hall kämpft weiter mit der raschen Ausbreitung des Coronavirus. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz lag bis zum Donnerstagabend auf einem Wert von 1237,3 Fälle (Stand: Donnerstag) pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche zu. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 72 Neuinfektionen in der 5.800 Einwohner-Kommune registriert, wie der Landkreis mitteilte. Für Schrozberg gilt daher von diesem Samstag an eine Maskenpflicht für das gesamte Stadtgebiet. Nach einem Corona-Ausbruch in einem Kindergarten zählt die Kleinstadt zu einem der bundesweit am stärksten belasteten Hotspots.

Andere Kommunen im Kreis kämpfen gegen steigende Zahlen: Blaufelden zum Beispiel weist bereits eine Inzidenz von 700 aus, wohingegen die bereits sehr hohen Werte in Crailsheim etwas zurückgegangen sind - von 521,2 auf 495,1. In der Stadt hatten Ausbrüche in Kindergärten und einer Unterkunft für Flüchtlinge sowie in mehreren Betrieben für den deutlichen Anstieg gesorgt.

Der Landkreis Schwäbisch Hall gehört mit einer Inzidenz von mittlerweile 292,7 zu den Hotspot-Regionen in Deutschland. Dort wird von diesem Samstag an eine ganztägige Ausgangsbeschränkung gelten. Das Verlassen der Wohnung ist dann nur noch aus triftigem Grund - wie etwa zum Einkaufen, dem Weg zur Arbeit oder Bewegung an der frischen Luft - erlaubt.

Corona in Deutschland: Zahlen steigen weiter an - Großstadt zieht nun die Notbremse

Update vom 19. März, 11.15 Uhr: Die steigenden Corona-Zahlen deuteten es bereits an, nun ist die dritte Welle endgültig in Deutschland angekommen. Nach drei Tagen mit Inzidenz-Werten über 100 hat nun Hamburg die Corona-Notbremse gezogen. Damit werden von Samstag an die erst Anfang vergangener Woche vollzogenen Öffnungsschritte wieder rückgängig gemacht, sagte Bürgermeister Peter Tschentscher am Freitag.

Erst am Vormittag hatte das RKI gemeinsam mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Experte Karl Lauterbach über die aktuelle Lage in Deutschland gesprochen. Ein dritter Lockdown kam dabei auch zur Sprache. Nicht verwunderlich, sind die aktuellen Corona-Zahlen in den vergangenen Tagen doch stetig angestiegen. Wie das Robert Koch-Institut am Freitag gemeldet hatte, wurden in den vergangenen 24 Stunden 17.482 Menschen offiziell positiv auf das Coronavirus getestet. Rund 5.000 Personen mehr, als noch am Freitag der vergangenen Woche.

Update vom 18. März, 17.22 Uhr: Die kostenlose Abgabe von FFP2-Masken durch die Apotheken war für die Apotheker ein Geldsegen*. Das ergab eine Recherche der öffentlich-rechtlichen Sender NDR und WDR in Zusammenarbeit mit der Süddeutschen Zeitung.

Dem Bericht zufolge haben Pharmazeuten dank eines überteuerten Deals wesentlich mehr Geld von der Bundesregierung erhalten, als die Beschaffung der Corona-Schutzmasken gekostet hat. Entscheidend dafür sei eine umständlich umgesetzte Ausgabe der FFP2-Masken durch Apotheken, obwohl gleiche Produkte im Einzelhandel wesentlich günstiger gewesen wären.

Die Bundesregierung habe eine Summe von 491,4 Millionen Euro an den Apothekerverband überwiesen, der das Geld wiederum an die Apotheken weiterverteilt habe. Zugute ist den Pharmaziehändlern demnach gekommen, dass es unabhängig von der Maskenanzahl einen festen Anteil aus Bundesmitteln gab - im Schnitt über 25.000 Euro pro Apotheke.

Corona in Deutschland: Zwei deutsche Millionenstädte bekommen Inzidenz nicht in den Griff

Update vom 18. März, 15.48 Uhr: Zwei deutsche Millionenstädte bekommen ihre Sieben-Tages-Inzidenz nicht in den Griff. In Köln liegt die Inzidenz nun schon den vierten Tag in Folge über dem Grenzwert 100, Stand Donnerstag liegt die Stadt bei 110,1. Ob nun Lockerungen zurückgenommen werden, ist noch nicht bekannt. Der Kölner Express berichtet, dass der Krisenstab der Stadt bisher noch keine neuen Beschlüsse gefasst hat.

Auch in Hamburg steigt die Sieben-Tages-Inzidenz, derzeit liegt sie bei 105,4. Laut NDR bereitet die Stadt die Umsetzung der „Notbremse“ vor. Beispielsweise sei in Geschäften dann wieder nur noch der Einkauf per Click & Collect erlaubt, auch die Kontaktbeschränkungen sollten wieder verschärft werden, so der Bericht.

In den anderen beiden deutschen Millionenstädten, München und Berlin, liegt die Inzidenz noch unter 100 - allerdings auch hier mit steigender Tendenz. München liegt laut eigenen Angaben derzeit bei 68,8, Berlin bei 94,8, also nur noch knapp unter dem Grenzwert.

Coronavirus in Deutschland: RKI kämpft mit Technik - Zahlen aus Hamburg nicht übermittelt

Update vom 18. März, 14.37 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) kämpft weiterhin mit der Technik. „Die Daten werden derzeit aktualisiert. Bitte schauen Sie später wieder vorbei“, so der Hinweis auf dem Covid-19-Dashboard. Aus Hamburg wurden laut RKI am Mittwoch keine Daten übermittelt (siehe auch Update vom 18. März, 10.55 Uhr).

Die 7-Tage-Inzidenz ist deutschlandweit erstmals seit dem 2. Februar auf über 90 gestiegen. Hessen (100), Sachsen (110), Sachsen-Anhalt (107) und Thüringen (180) liegen über der 100er-Notbremse. Bayern kratzt nach RKI-Angaben mit 96 an dem Schwellwert. Bereits über 90 liegt der Wochenwert neben Bayern in Brandenburg (92) und Nordrhein-Westfalen (92).

Trotz der steigenden Inzidenz dringt der Handel in Deutschland auf eine flächendeckende Öffnung der Geschäfte. Die Hygienekonzepte und Abstandsregeln im Handel hätten sich bewährt. „Mit ihnen ist eine Öffnung aller Geschäfte schon heute bedenkenlos möglich“, sagte Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE), am Donnerstag. Genth betonte, das RKI habe bestätigt, dass das Ansteckungsrisiko beim Einkaufen gering sei. Er forderte Bund und Länder auf, beim nächsten Corona-Gipfel am Montag „einen Strategiewechsel hin zu einer evidenzbasierten Öffnungsstrategie“ zu beschließen. Die höhere Testquote und die Auslastung der Intensivbetten seien dabei unbedingt zu berücksichtigen. „Wir müssen jetzt die flächendeckende Öffnung des Handels angehen und das Impftempo erhöhen. An den Entscheidungen am Montag hängen Existenzen“, sagte er. 

Hamburger Schulbehörde verbietet Nutzung der vom Bund gelieferten Masken

Update vom 18. März, 13.25 Uhr: Die Hamburger Schulbehörde hat die Nutzung der vom Bund zur Verfügung gestellten KN95-Masken für das Schulpersonal untersagt. Grund sei der unzureichende Qualitätsstandard der rund 300.000 Corona-Schutzmasken, heißt es in einem Schreiben der Behörde an die Schulen, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Nachdem das Bundesgesundheitsministerium noch im Januar mitgeteilt habe, „dass diese Masken in einem mehrstufigen Verfahren geprüft wurden, hat die Bundesregierung nun zu unserer Überraschung kurzfristig den KN95-Masken aus ihren eigenen Lieferungen die Zulassung als medizinische Maske entzogen“. Zuvor habe es Berichte über schadhafte einzelne Masken sowie Rückrufaktionen einzelner Fabrikate und Modelle geben.

Corona-Lage in Deutschland - Ärztepräsident fordert „sehr viel Augenmaß“ bei Lockerungen

Update vom 18. März, 12.55 Uhr: Aufgrund der aktuellen Corona-Lage in Deutschland ist der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, skeptisch gegenüber weiteren Öffnungsschritten. „Angesichts unserer Situation und auch mit Blick auf die Impfstoff-Lieferungen und der Langsamkeit, mit der wir derzeit impfen müssen, muss man weiter vorsichtig sein“, erklärte er am Donnerstag im SWR. Man sei derzeit an einem schwer zu beurteilenden Punkt der Pandemie angelangt.

Einen härteren Corona-Lockdown hält Reinhardt allerdings auch nicht für vermittelbar. Es müsse nun „mit sehr viel Augenmaß und auf Sicht fahrend“ agiert werden, so der Ärztepräsident. Er sprach sich dafür aus, soziales Leben zu ermöglichen. Zeitgleich dürfe man aber nicht in eine dritte Welle laufen, „die zu massiv ist und die zur Überlastung in der Versorgung der stationär zu versorgenden Patienten führt“, erklärte Reinhardt weiter.

Corona in Deutschland: Ausbrüche in KiGas treiben Inzidenzen im Landkreis Schwäbisch Hall hoch

Update vom 18. März, 11.55 Uhr: Nach einem Corona-Ausbruch in einem Kindergarten in Schrozberg im Landkreis Schwäbisch Hall ist die kleine Gemeinde zu einem der bundesweit am stärksten belasteten Hotspots geworden. Die 7-Tage-Inzidenz stieg innerhalb weniger Tage rasant auf einen Wert von 1065,5 (Stand Mittwoch). In der Kommune mit rund 5.800 Einwohnern wurden in diesem Zeitraum insgesamt 62 Corona-Neuinfektionen registriert, teilte der Landkreis mit.

Die Stadt Crailsheim, ebenfalls im Landkreis Schwäbisch Hall, weist auch einen hohen Inzidenzwert auf. Dort hatten Ausbrüche in Kindergärten und einer Unterkunft für Flüchtlinge sowie in mehreren Betrieben für einen deutlichen Anstieg gesorgt. Am Mittwoch lag die 7-Tage-Inzidenz in Crailsheim bei 521,2. Der gesamte Landkreis Schwäbisch Hall gehört mit einer Inzidenz von 270,9 zu den Hotspot-Regionen in Deutschland.

Corona in Deutschland: Aktuelle RKI-Zahlen nicht vollständig, doch der Trend ist untrüglich

Update vom 18. März, 10.18 Uhr: Das RKI hat die aktuellen Corona-Zahlen für Deutschland am Donnerstagmorgen mit deutlicher Verspätung auf seiner Homepage veröffentlicht. Das RKI-Dashboard wird nach wie vor aktualisiert.

Das RKI meldete für Deutschland am Donnerstagmorgen 17.504 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das ist erneut ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den 13.435 gemeldeten Neuinfektionen vom Mittwoch. Das RKI weist zudem darauf hin, dass aus Hamburg keine Daten übermittelt wurden. Die tatsächliche Zahl der neuen Corona-Fälle dürfte daher noch höher liegen.

Auch die bundesweite 7-Tage-Inzidenz stieg erneut an: Von 86,2 am Vortag auf 90. Vor rund vier Wochen hatte sie noch bei 57 gelegen. Die Zahl der täglichen Corona-Todesfälle ist in der Tabelle auf der Homepage des RKI nicht explizit angegeben. Dort findet man allerdings die Gesamtzahl der bisherigen Todesfälle in Deutschland. Diese lag am Donnerstag bei 74.132. Am Mittwoch waren es insgesamt 73.905. Daraus lässt sich folgern, dass die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI innerhalb von 24 Stunden 227 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet haben.

Corona in Deutschland: RKI mit „Problemen“ - Aktuelle Zahlen verzögern sich

Erstmeldung vom 18. März: Berlin - Die Corona-Zahlen in Deutschland sind zuletzt wieder deutlich angestiegen. Am Mittwochmorgen meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) 13.435 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Die 7-Tage-Inzidenz lag bei 86,2. Sowohl RKI-Präsident Lothar Wieler als auch zahlreiche Experten erklärten bereits, dass Deutschland sich in der dritten Welle der Corona-Pandemie* befindet.

Am Donnerstagmorgen lassen die aktuellen Corona-Fallzahlen* für Deutschland bislang noch auf sich warten. „Die Daten werden derzeit aktualisiert. Bitte schauen Sie später wieder vorbei“, heißt es beim Aufruf des RKI-Dashboards. Der Link auf die Homepage des RKI führt ebenfalls nur zu den gestrigen Corona-Zahlen.

Lothar Wieler, Präsident Robert Koch-Institut (RKI), spricht bei einer Pressekonferenz zu Corona-Impfungen.
Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts. (Archivbild) © Michael Kappeler/dpa

„Aufgrund von technischen Problemen stehen die aktuellen Fallzahlen an dieser Stelle und auf dem COVID-19-Dashboard corona.rki.de heute erst mit Verzögerung zur Verfügung“, klärt das Institut dort auf. Sobald die aktuellen Corona-Fallzahlen für Deutschland verfügbar sind, werden wir Sie hier informieren. (ph) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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