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Curevac aus Planung der Impfkampagne gestrichen, weil Verzögerung zu groß ist

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Von: Valentin Betz

Corona-Impfstoff von Curevac
Die Zulassung des Curevac-Impfstoffs dauert offenbar doch länger als zunächst erhofft. (Archivfoto) © Martin Wagner via www.imago-images.de

Die Zulassung des Tübinger Impfstoffs von Curevac zieht sich. Jens Spahn plant das Mittel deshalb nicht mehr in die aktuelle Impfkampagne ein.

Tübingen - Die Impfung gegen das Coronavirus geht in Deutschland stetig voran. Allerdings ist der Bedarf an Dosen weiterhin enorm, weil die Nachfrage entsprechend hoch ist. Entsprechend wäre jeder weitere Impfstoff auf dem Markt willkommen. Ein aussichtsreicher Kandidat war seit Beginn der Entwicklung das Mittel des Tübinger Unternehmens Curevac. Doch die Zulassung des Impfstoffs verzögert sich immer weiter. Das hat Gesundheitsminister Jens Spahn jetzt zu einer drastischen Maßnahme verleitet. Wie BW24* berichtet, fliegt der Curevac-Impfstoff aus der Planung für die Impfkampagne.

Der Tübinger Impfstoff von Curevac basiert auf mRNA-Technologie. Der Botenstoff regt das Immunsystem zur Bildung eines Proteins gegen das Coronavirus an (BW24* berichtete). *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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