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Ein Pathologe aus Heidelberg will mehr Obduktionen - und erntet Kritik dafür

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Von: Valentin Betz

Im Infektionszimmer für Covid-19-Patienten  wird ein Patient im Koma gepflegt.
Ein Heidelberger Pathologe will mehr Leichen obduzieren, um herauszufinden, ob die Coronaimpfung schuld am Tod war. Dafür erntet er heftige Kritik. (Symbolbild). © Bernd Wüstneck

Die Impfung schützt wirksam gegen Corona - trotzdem ist der Widerstand gegen die Impfstoffe nicht nur in Baden-Württemberg groß. Ein Pathologe befeuert die Ablehnung der Kritiker jetzt mit einer Forderung.

Stuttgart/Heidelberg - Im Kampf gegen das Coronavirus wurden bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen. Die größte Hoffnung liegt derzeit wohl auf den Impfstoffen. Doch die Bedenken und Sorgen vor Langzeitfolgen und Nebenwirkungen sind groß, die Bereitschaft zur Impfung sinkt in Deutschland aktuell. Dabei sind die Impfstoffe bestens getestet und stehen nach wie vor unter Beobachtung. Trotzdem gibt es immer wieder Gerüchte, die Impfung führe gar zum Tod.
BW24* berichtet, dass ein Heidelberger Pathologe deshalb mehr Obduktionen fordert.
Während der Vorschlag von vielen Wissenschaftlern grundsätzlich nicht abgelehnt wird, erntet die Art und Weise der Kommunikation heftige Kritik, weil sie zu unnötiger Panik führe.

Das Coronavirus in Baden-Württemberg schien eine Zeit lang an Bedeutung zu verlieren. Inzwischen steigt die Inzidenz aber wieder. *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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