Mundschutz-Produktion in Baden-Württemberg

Mundschutz-Mangel in BaWü: Jetzt kommen erste Masken aus dem 3D-Drucker

Coronavirus/Baden-Württemberg: Mundschutz aus dem 3D-Drucker.
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Atemschutzmaske und Mundschutz sind im Zuge der Coronavirus-Pandemie rar geworden. Eine mögliche Alternative könnten sogenannte Face Shields sein, die relativ einfach im 3D-Drucker produziert werden können.

In der Coronavirus-Pandemie ist ein Mundschutz in Baden-Württemberg ein rares gut. Jetzt kommen erste Exemplare aus dem 3D-Drucker.

Ludwigsburg - Fehlender Mundschutz und Kontakt mit möglichen Coronavirus-Infizierten in Baden-Württemberg - ein Problem, das auch die Polizeibeamten in Ludwigsburg nur zu gut kennen. Denn insbesondere im Außendienst sind die Beamten auf einen Mundschutz angewiesen. Da der aber aktuell Mangelware ist, greift das Polizeipräsidium Ludwigsburg nun zu einer ungewöhnlichen Maßnahme. 

Hintergrund: Die Ludwigsburger Polizei produziert sogenannte Spuckschutzschilde kurzerhand selbst. Das berichtet echo24.de* im Artikel - erste Masken aus dem 3D-Drucker in Ludwigsburg - in Berufung auf die Suttgarter Zeitung. Das passiert mithilfe eines 3D-Druckers. "Das ist kein Aprilscherz", erklärt Polizeisprecher Peter Widenhorn. Vielmehr sei es notwendig, die Beamten im Außendienst zu schützen. 

Und da es immer wieder zu Lieferschwierigkeiten bei Medizinprodukten kommt, hat sich die Polizei Ludwigsburg ganz bewusst zu dieser ungewöhnlichen Maßnahme entschieden. Möglich macht den hauseigenen Mundschutz ein 3D-Drucker, der von einem Beamten aus dem Polizeirevier Marbach bedient wird. Seine Aufgabe: Mehrere hundert Gesichtsschilde drucken. Und die sind teilweise schon im Einsatz, im Außendienst aber auch bei der Kriminalpolizei.

*echo24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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