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Eine Professorin befürwortet einen 100-Euro-Bonus als Anreiz für die Coronaimpfung

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Von: Valentin Betz

Ein Mann lässt sich bei einer Impfaktion in Weimar gegen das Coronavirus impfen.
Coronavirus in Baden-Württemberg: Noch zeigt die Bevölkerung eine hohe Impfbereitschaft. Um eine Abnahme zu verhindern, schlägt eine Karlsruher Professorin eine finanzielle Belohnung vor (Symbolbild). © Gregor Fischer/dpa

Die Corona-Impfungen gehen voran. Doch fallende Inzidenzen könnten das gefährden. Eine Forscherin fordert deshalb Belohnungen für Geimpfte.

Karlsruhe - Der Sommer und die sinkenden Corona-Inzidenzen sorgen bei vielen Menschen für Ausgelassenheit und Freude. Dabei gerät in den Hintergrund, dass die Neuinfektionen zwar zurückgehen, das Coronavirus deswegen aber nicht ausgerottet ist. Um auch in Zukunft gegen weitere Ausbrüche gerüstet zu sein, ist die Herdenimmunität unabdingbar. Die lässt sich aber nur auf zwei Arten erreichen: Durch Erkrankung oder Impfung. Aktuell ist die Bereitschaft zur Impfung noch groß - die Terminanfragen übersteigen die verfügbaren Impfdosen. Doch was, wenn die Bevölkerung nicht mehr geimpft werden möchte, weil die Pandemie sich dem Ende neigt? Wie BW24* berichtet, glaubt eine Professorin, ein 100-Euro-Bonus wäre für viele ein Anreiz für die Coronaimpfung.

Das Coronavirus in Baden-Württemberg ist rückläufig. Dennoch stecken sich noch Menschen an, zuletzt auch mit gefährlichen Mutationen (BW24* berichtete). *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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