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Erholung in der Corona-Krise: Söder will Urlaubsgutscheine für Bayerns Bürger

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Von: Katarina Amtmann

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Sommerurlaub trotz Corona-Krise: Urlaubsgutscheine für Bayerns Bürger? Söder mit Vorschlag
Sommerurlaub trotz Corona-Krise: Urlaubsgutscheine für Bayerns Bürger? Söder mit Vorschlag (Symbolbild) © dpa / Sven Hoppe

Ist Sommerurlaub in Europa aufgrund der Corona-Krise möglich? Markus Söder widerspricht Heiko Maas und bringt eine finanzielle Förderung für Bürger ins Spiel.

Seit Montag (18. Mai) gibt es in Bayern weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Biergärten und Außengastronomie dürfen wieder öffnen, eine Woche später (25. Mai) folgen dann Speiselokale. Auch an den Grenzen gibt es Erleichterungen. Bis Mitte Juni gibt es offiziell noch Kontrollen an der Grenze zu Österreich, diese sollen aber seit dem Wochenende (16. Mai) nur noch stichprobenartig durchgeführt werden.

Coronavirus in Bayern: Sommerurlaub in Europa? Söder plädiert für Förderung von Deutschland-Urlaub

Wie es mit Sommerurlaub in diesem Jahr aussieht, ist noch unklar. Die CSU hat nun aber eine Idee erläutert. Die Partei von Ministerpräsident Markus Söder schlägt in diesem Jahr eine finanzielle Förderung von Urlaub in Deutschland vor. Mit finanziellen Anreizen in den Sommermonaten könnte man „ein Stück Entlastung für die Branche, aber auch Freude für die Menschen bringen“, sagte CSU-Chef Markus Söder am Montag vor einer Videoschalte des CSU-Vorstands in München. 

Denkbar seien beispielsweise Urlaubsgutscheine oder eine steuerliche Absetzbarkeit - er sei da relativ offen, wie Söder weiter sagte. Er plädierte für eine Förderung „vor allem für diejenigen, die nicht so viel Geld haben und sich so etwas nicht so leisten können“. Und viele Menschen könnten sich nur wenig leisten.

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Coronavirus in Bayern: Sommerurlaub in Europa? Söder widerspricht Heiko Maas

CSU-Chef Söder zeigte sich allerdings skeptisch, was Urlaubsmöglichkeiten in europäischen Nachbarländern angeht - damit grenzte er sich klar von Außenminister Heiko Maas (SPD) ab. Söder bezeichnete sich als zurückhaltend: „Ich glaube nicht wie Heiko Maas, dass es so leicht ist, dass wir heute schon Pläne vorgeben können, dass wir in einem Monat schon wieder in Italien oder in Spanien sind oder in Frankreich“, sagte Söder. „Keines dieser Länder hat im Moment das entsprechend angekündigt. Insofern sollten wir nicht vorpreschen.“ Man bewege sich weiter auf sehr dünnem Eis.

Maas wollte am Montagnachmittag mit seinen Kollegen aus beliebten Urlaubsländern der Deutschen beraten. Dabei soll es darum gehen, wie die Reisebeschränkungen nach und nach gelockert werden können. Zu der Videokonferenz sind Spanien, Italien, Österreich, Griechenland, Kroatien, Portugal, Malta, Slowenien, Zypern und Bulgarien geladen.

Der Corona-Plan für Bayern sieht einige Lockerungen der Corona-Regeln an. Folgende Maßnahmen ändern sich ab Montag (18. Mai) - ein Überblick.

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Durch die Corona-Krise sind Auslandsreisen nicht möglich. Zu den Pfingstferien rechnet die DLRG mit einem Ansturm auf Badeseen in Bayern - und warnt vor den Gefahren.*

Edmund Stoiber hat im Interview mit Merkur.de* über die Auswirkungen des Coronavirus in Bayern gesprochen.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

kam/dpa

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