Zwei Menschen in Klinik

Check-In-Schalter am Flughafen Stuttgart geräumt! Feuerwehr findet den Grund im Mülleimer

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Polizei- und Feuerwehreinsatz am Flughafen Stuttgart: Zwei Menschen in Klinik.

Am Flughafen Stuttgart klagten mehrere Menschen plötzlich über Übelkeit und Atemwegsreizungen. Als die Rettungskräfte ankommen, finden sie den Grund im Mülleimer.

  • Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Flughafen Stuttgart
  • Mehrere Menschen klagten über Übelkeit und Atemwegsreizungen
  • Check-In-Reihen am Terminal 3 mussten verlegt werden

Stuttgart - Am Mittwochmorgen (27. November) herrschte am Flughafen Stuttgart helle Aufregung: Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte musste an die Check-In-Schalter der Fluggesellschaft „Turkish Airlines“ in Terminal 3 ausrücken, um insgesamt 13 Menschen zu versorgen. Mehr dazu berichtet HEIDELBERG24*.

Stuttgart Flughafen: Großeinsatz wegen streng riechender Flüssigkeit im Mülleimer

Wie ein Sprecher der Polizei berichtet, trat gegen 9:30 Uhr eine unbekannte Flüssigkeit aus einer Tüte im Bereich des Check-In-Schalters am Terminal 3 aus. Daraufhin klagten mehrere Menschen über Übelkeit und Atemwegsreizungen. Es kam zu einem Großeinsatz am Flughafen Stuttgart. Die Check-In-Reihen mussten verlegt werden und die Flughafenfeuerwehr durchsuchte die Gegend, um die stechend riechende Flüssigkeit zu finden – und wurde in einem Mülleimer fündig. 

Fündig wurde auch der Zoll am Flughafen Stuttgart, als die Mitarbeiter einen 28-Jährigen kontrollierten. Dieser hatte neben verschiedensten Drogen auch noch ganz besondere rosafarbene Pillen dabei, wie HEIDELBERG24* berichtet. 

Flughafen Stuttgart: Feuerwehreinsatz wegen Flüssigkeit – zwei Menschen in Klinik

Neben der Flughafenfeuerwehr rückten auch der Rettungsdienst mit fünf Rettungswagen und einem Notarzt aus. Sogar der leitende Notarzt des Landkreises Esslingen und der Einsatzleiter des Rettungsdienstes wurden alarmiert. Alle 13 Personen, die über Beschwerden klagten, wurden noch vor Ort am Flughafen Stuttgart behandelt. Zwei Personen mussten in umliegende Kliniken eingeliefert werden. 

Stuttgart Flughafen: Feuerwehr gibt nach erster Untersuchung Entwarnung

Zunächst wurde vermutet, dass es sich bei der Flüssigkeit um Ammoniak handelt. Das konnten erste Untersuchungen jedoch entkräften. Laut ersten Ermittlungen soll die Flüssigkeit, die am Flughafen Stuttgart verschüttet wurde, zwar einen stechenden Geruch haben, jedoch nicht gesundheitsgefährdend sein. Nachdem fest stand, dass die Flüssigkeit ungefährlich ist, wurde der Terminal 3 von der Feuerwehr gelüftet und der Betrieb konnte weiterlaufen. Laut einer Sprecherin des Flughafens Stuttgart hatte der Vorfall keine Beeinträchtigung für den Flugverkehr.

Der Vorfall erinnert an den „Stinkbomben-Anschlag“ bei Heidelberg: Hier wurde eine komplette Bank wegen eines angeblichen Stinkbomben-Streichs geräumt. Am Ende stellte sich die Situation laut HEIDELBERG24* als sehr kurios heraus.

jab

*HEIDELBERG24 ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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