Gauck besucht innerkoreanische Grenze

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Bundespräsident Gauck spricht im Rathaus von Seoul. Foto: Wolfgang Kumm

Dorasan/Paju (dpa) - Bundespräsident Joachim Gauck will sich ein Bild über die Lage an der südkoreanischen Grenze zum kommunistisch regierten Nordkorea machen.

An der letzten noch bestehenden Grenze des Kalten Kriegs am 38. Breitengrad stehen sich nach wie vor mehrere Hunderttausend Soldaten gegenüber. Zunächst wird Gauck am Bahnhof Dorasan gemeinsam mit dem südkoreanischen Verteidigungsminister Hong Yong-pyo eine Ausstellung eröffnen. Die Endstation der Bahnlinie vor der Grenze gilt als Symbol für den Wunsch nach Wiedervereinigung auf der koreanischen Halbinsel.

In der Entmilitarisierten Zone (DMZ) will der Leiter der Schweizer Delegation der Neutralen Überwachungskommission für den Waffenstillstand, Generalmajor Urs Gerber, den Bundespräsidenten über die Situation an der Grenze unterrichten. Die 240 Kilometer lange und vier Kilometer breite Pufferzone wurde 1953 zum Ende des Kriegs geschaffen. Völkerrechtlich befinden sich beide Staaten seit dem Ende ihres Bruderkriegs vor mehr als einem halben Jahrhundert noch im Kriegszustand. Einen Friedensvertrag hat es nie gegeben.

Auswärtiges Amt zu den Beziehungen zu Südkorea

Auswärtiges Amt zu den Beziehungen zu Nordkorea

Amnesty International zu Südkorea

Amnesty International zu Nordkorea

Südkoreanische Internetseite zur Demilitarisierten Zone

Offizielle koreanische Internetseite zum Bahnhof Dorasan

Bundespräsidialamt zur Gauck-Reise

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