Geflügelpest-Verdacht: Keulung in der Oberpfalz geht weiter

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Der Verdacht auf Geflügelpest oder Vogelgrippe hatte sich bei einer Routinekontrolle ergeben. Foto: Marc Müller

Roding (dpa) - Die Tötung von 12 900 Legehennen, Enten, Gänsen und Puten auf einem Geflügelbetrieb im oberpfälzischen Roding ist fortgesetzt worden.

Bei einer routinemäßigen Kontrolle hatte sich der Verdacht auf Geflügelpest ergeben. Unklar war am Montag noch, ob es sich um eine hochpathogene oder eine harmlosere Form des Vogelgrippe-Erregers H5N2 handelt.

Nach Angaben von Bayerns Umweltministerium Ulrike Scharf (CSU) sollten die Ergebnisse voraussichtlich am Dienstag vorliegen. Eine Gefahr für Menschen bestehe nach ersten Erkenntnissen nicht, betonte sie. Am Sonntagmorgen war ein Sperrgebiet von etwa 50 Metern um den Hof errichtet und mit der Tötung der Tiere begonnen worden.

Der Erreger H5N2 spiele "keine wesentliche Rolle" für den Menschen, sagte auch ein Sprecher des Landratsamtes. Für gesundheitliche Fragen von Bürgern wurde dort ein Infotelefon geschaltet.

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