1. Heidelberg24
  2. Welt

Gemeinden wollen keine Wölfe im Schwarzwald

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Sabrina Kreuzer

Ein Europäischer Wolf läuft im Wildparadies Tripsdrill durch das Wolfsgehege.
Im Schwarzwald gibt es mindestens zwei Wölfe. © Sebastian Gollnow/dpa

Wo Wölfe leben, müssen Nutztiere geschützt werden. Doch das sehen nicht alle Menschen so: Im Schwarzwälder Wiesental tun sich Gemeinden schwer daran, Schutzzäune zu genehmigen.

Todtnau/Fröhnd - In Baden-Württemberg siedeln sich immer mehr Wölfe an. Im Odenwald gibt es nach 155 Jahren endlich wieder einen Wolf und auch im Schwarzwald leben mindestens zwei Exemplare. Doch genau hier gibt es nun Probleme: Die Gebiete, in denen Wölfe sesshaft sind, werden als „Fördergebiet Wolfsprävention“ ausgeschrieben. Dort müssen Nutztiere mit Zäunen geschützt werden, deren Kosten das Land übernimmt. In mehreren Kommunen im Oberen Wiesental, das in einem dieser Fördergebiete liegt, tun sich die Kommunalpolitiker jedoch schwer, diese Zäune zu genehmigen. Wie BW24* berichtet, ist der Wolf ein „gesamtgesellschaftliches Problem“: Gemeinden wollen Rückkehr der Tiere verhindern.

*BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant

Kommentare