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Gemeinderat hat entschieden: Kein Zusatzbahnhof für Stuttgart 21

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Von: Franziska Vystrcil

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Die Baustelle des Tiefbahnhofs von Stuttgart 21 von oben.
Der Tiefbahnhof von Stuttgart 21 mit seinen Kelchstützen nimmt Gestalt an. © Sebastian Gollnow/dpa

Das Megaprojekt Stuttgart 21 schreitet weiter voran. Der Gemeinderat hat gegen eine Zusatzstation in der Stadt gestimmt - obwohl die Kapazität des Tiefbahnhofs nicht reichen wird.

Stuttgart - Schon bei seiner geplanter Eröffnung 2025 wird der Stuttgart-21-Tiefbahnhof an die Grenzen seiner Kapazitäten stoßen. Eine Zusatzstation könnte den Tiefbahnhof entlasten, doch der Stuttgarter Gemeinderat hat sich dagegen entschieden, wie BW24* berichtet. Einig war man sich jedoch, dem Bau von Umleitungsstrecken, zum Beispiel von Bad Cannstatt nach Feuerbach, zuzustimmen. Positive Resonanz im Gemeinderat fand auch das Nordkreuz, das künftig die S-Bahn-Strecke Gäubahn im Bereich des Nordbahnhofs mit den S-Bahn-Strecken nach Feuerbach und Bad-Canstatt verbinden soll.

Die größte Sorge vieler Mitglieder des Gemeinderats galt dem städtischen Bebauungsplan. Eine neue Station würde den Wohnungsbau, der auf dem heutigen Gleisfeld geplant ist, erschweren, verzögern oder auch verteuern, so die Befürchtung des Gremiums. Der Gemeinderat habe beschlossen, dass der Wohnungsbau nicht verzögert werden dürfe, sagte SPD-Fraktionschef Martin Körner. Das Projekt steht seit den großen Protesten 2010 regelmäßig in den Schlagzeilen. Noch immer sorgt das Bauprojekt Stuttgart 21 für Probleme und Skandale (BW24* berichtete). *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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