Wegen unerwarteter Windstille

Heißluftballon landet im Starnberger See

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Kurz darauf wurde es nass und kalt: Der Heißluftballon kurz vor seiner Notlandung im Starnberger See. Foto: DLRG Pöcking-Starnberg e.V.

Dieser Ausflug ist buchstäblich ins Wasser gefallen: Auf dem Starnberger See geht einem Ballon das Gas aus.

Seeshaupt (dpa) - Mitten auf dem Starnberger See in Bayern hat ein Heißluftballon mit neun Menschen an Bord notlanden müssen. Die Fluggäste im Alter von 14 bis 62 Jahren sowie der Ballonführer wurden von Rettungskräften mit Booten ans Ufer bei Seeshaupt gebracht. Ein Fahrgast wurde leicht verletzt.

Laut Polizeiangaben war der Ballon in Tutzing zu einem 90-minütigen Rundflug gestartet und hatte Gas für mehr als zwei Stunden dabei. Als aber auf dem See unerwartet Windstille herrschte, wurde der Ballon bewegungsunfähig. Rettungskräfte versuchten zunächst, ihn mit einer Leine ans Ufer zu schleppen. Da dies misslang, das Gas immer knapper wurde und der Ballon immer tiefer absackte, mussten die Passagiere in Rettungsboote umsteigen.

Als Korb und Ballon schließlich auf die Seeoberfläche sanken, sprangen ein letzter Fluggast und der Pilot ins kalte Wasser. Der Passagier verletzte sich dabei leicht und kam mit Unterkühlungen kurzzeitig ins Krankenhaus. Der Ballon wurde mittlerweile sichergestellt und die Münchner Staatsanwaltschaft eingeschaltet.

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