Polizei ermittelt

Bus-Unglück mit 18 Verletzten: Reisende wollten eine Kreuzfahrt machen

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Reisende des verunglückten Reisebus wollten zu einer Flusskreuzfahrt

Ein Tag nach dem schlimmen Busunglück in Hockenheim mit mindestens neun Schwerverletzten, gibt die Polizei neue Details bekannt. Die Reisende wollten eine Schiffstour machen:

Am Donnerstag verunglückt ein Reisebus mit rund 30 Insassen auf der L722 bei Hockenheim. Über ein Dutzend Menschen werden verletzt, zum Teil schwer! Unter den Reisenden sind Touristen aus den USA, Kanada und Australien.

Ein Tag nach dem schlimmen Unfall laufen die Ermittlungen der Polizei auf Hochtouren. Wie es den Verletzten geht, kann ein Mannheimer Polizeisprecher am Freitagmittag auf Nachfragen von HEIDELBERG24* nicht sagen. Auch die exakte Anzahl der Verletzten sei noch unklar. Bislang gehe die Polizei von neun Schwer- und neun Leichtverletzten aus. Die Zahl der Geschädigten sei nun Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Reisende wollten Kreuzfahrt starten

Wie der Sprecher erklärt, seien die Insassen auf dem Weg zu einem Flusskreuzfahrtschiff gewesen. Sie wollten eine Schiffsreise auf dem Rhein antreten.

Eine Sprecherin des Reiseunternehmens möchte sich jedoch nicht zu dem Unfall äußern. Sie erklärt nur, dass der Inhaber der Firma sich ein Bild in Hockenheim gemacht habe.

Hintergrund

Am Donnerstag um 15:45 Uhr gerät der Reisebus auf der L722 aus bislang unbekannten Gründen auf gerader Strecke in den Gegenverkehr. Dabei stößt er mit einem Lkw zusammen. Mehrere Personen werden verletzt, darunter der Bus- und der Lkw-Fahrer. Die Räumungsarbeiten auf der Strecke dauern bis in die Nacht an. Fünf Rettungshubschrauber und sieben Rettungswagen sind im Einsatz.

*HEIDELBERG24 ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

jol/dpa

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