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Knapp vier Monate vor der Eröffnung der IFA ist die Elektronikmesse bereits ausgebucht. Foto: Rainer Jensen/Archiv

IFA Berlin auf Wachstumskurs

Der IFA in Berlin wird das Messegelände unter dem Funkturm zu eng - im September will sie weiter an verschiedene Plätze der Hauptstadt ausschwärmen. Und erstmals gehen die Veranstalter mit einer neuen Messe für den asiatischen Markt in Shenzhen an den Start.

Shenzhen/Berlin (dpa) - Rund vier Monate vor dem Start der IFA in Berlin ist die Elektronik-Messe den Veranstaltern zufolge bereits ausgebucht. Auch außerhalb des Messegeländes würden zusätzliche Ausstellungsflächen dazukommen, erklärte Christian Göke von der Geschäftsführung der Messe Berlin.

Im Fokus wird vom 2. bis zum 7. September vor allem wieder die Vernetzung der Unterhaltungs- und Hausgeräte stehen. Aber auch Vinyl erobert sich ein Stück der IFA zurück - wenn auch nur in einer kleinen Nische. "Es muss nicht alles digital sein", sagte Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der IFA-Veranstalterin gfu.

In diesem Jahr halten die Veranstalter ihre Internationale Pressekonferenz zur Neuheiten-Messe in Hongkong ab. Sie soll zugleich den Auftakt für die erste "Consumer Electronics China" bilden. Die neue chinesische Messe will den IFA-Handelspartnern auf 30 000 Quadratmetzern eine Plattform für den direkten Kontakt mit chinesischen Marktteilnehmern bieten. Die CE China findet offiziell vom 20. bis zum 22. April in Shenzhen statt.

Die neue Messe solle nicht einfach ein kleiner Ableger der IFA werden, betonte IFA-Direktor Jens Heithecker. "Wir wollen eine eigenständige Messe aufbauen." Es würden zunächst rund 150 Aussteller erwartet, darunter große Hersteller wie Bosch/Siemens. "Aber auch kleine Mittelständler aus Deutschland sind vertreten." Das Fundament bildeten aber große lokale Partner aus Asien, darunter Alibaba und Rakuten. Von den Erfahrungen in Shenzhen werde künftig auch die IFA in Berlin profitieren.

CE China

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