Kitaträger "Elbkinder" warnt

Killer-Keime in der Kita: Kinder essen Wilke-Wurst zum Frühstück

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Die Leitung der "Elbkinder"-Kita Kohlhöfen in Hamburg bestätigte den Eltern, dass ihre Kinder zum Frühstück eventuell ein mit Listerien-Keimen belastetes Wurst-Produkt der Firma Wilke aßen.

In Wurstwaren der Firma Wilke wurden Listerien-Keime gefunden. Mehrere Menschen starben bereits. In Hamburg bekamen Kinder in den Kitas die Wurst zum Frühstück.

  • In Wurstwaren der Firma Wilke aus Hessen wurden Listerien-Keime gefunden
  • Mehrere Menschen aus Hessen und Niedersachsen starben bereits an den Killer-Keimen
  • In Hamburg könnten nun 187 Kitas betroffen sein - dort bekamen die Kinder Wilke-Wurst zum Frühstück

Hamburg - Die Angst vor einer Infektion mit den Listerien-Keimen hat nun auch Hamburg erreicht. Am 2. Oktober 2019 war bekannt geworden, dass die Killer-Keime in Wurst-Produkten der hessischen Firma Wilke nachgewiesen wurden. Der Verkauf der Waren sollte daraufhin bundesweit gestoppt werden. Doch in der Elbkinder-Kita Kohlhöfen in Hamburg bekamen die Kinder die Wilke-Wurst bis zum vergangenen Freitag (4. Oktober 2019) noch zum Frühstück. Das teilte die Kita-Leitung den Eltern in einem Schreiben mit. Und es könnte noch schlimmer kommen - denn wie viele der rund 187 Einrichtungen des städtischen Kitaträgers "Elbkinder" noch mit der Wilke-Wurst beliefert wurden, ist unklar. Über die Killer-Keime in Hamburg berichtet nordbuzz.de*.

Hamburg: Kita tischte Kindern mit Listerien-Keimen belastete Wilke-Wurst zum Frühstück auf

In Hessen forderten die mit Listerien-Bakterien verseuchten Wurstwaren der Firma Wilke bereits zwei Todesopfer. Auch in Niedersachsen sollen mehrere Menschen an den Killer-Keimen gestorben sein. Die genaue Anzahl ist jedoch unklar. Nun hat die Angst vor einer Infektion auch Hamburg erreicht. Hier müssen sich nun ausgerechnet auch noch unsere Kleinsten fürchten. Wie die Leitung der Elbkinder-Kita Kohlhöfen den Eltern mitteilte, bekamen ihre Kinder bis zum vergangenen Freitag noch Wurstwaren der Firma Wilke zum Frühstück. Das Dramatische: noch ist nicht geklärt, wie viele der insgesamt 187 Kita-Einrichtungen des städtischen Trägers "Elbkinder" in Hamburg noch beliefert wurden. In dem Schreiben warnt die Kita-Leitung deshalb ausdrücklich.

Hamburg: Wie viele der 187 Kita-Einrichtungen mit Wilke-Wurst beliefert wurden, ist unklar

Wenn die Kinder Grippe-Symptome wie Fieber und Durchfall zeigen, sollten die Eltern schnell mit ihnen zum Arzt. Der Kita-Träger "Elbkinder" kann nämlich weder bestreiten noch bestätigen, dass die Wilke-Wurst mit Listerien-Keimen belastet war. Klar ist nur, dass die Kinder in der "Elbkinder"-Kita Kohlhöfen in Hamburg mindestens ein Produkt der hessischen Firma Wilke konsumierten. Unterdessen machte ein Tierschützer der Organisation "Soko Tierschutz" Horror-Aufnahmen im "Todeslabor" "LPT" in Hamburg, das Tierversuche für Pharma-Unternehmen durchführt.

Die Gesundheitsbehörde in Hamburg ist unterdessen nun bemüht, den Weiterverkauf der mit Killer-Keimen verseuchten Wilke-Wurst zu stoppen, berichtet die Bild. Gerade für Menschen mit einem schwachen Immunsystem, welches vor allem Kinder oder Senioren haben, könnte eine Infektion mit den Listerien-Bakterien tödlich enden. Derweil fordert die Verbraucherorganisation Foodwatch von den Behörden mehr Informationen zum Schutz vor den Keimen aus Wurst von Wilke. Dagegen kam es in Brunsbüttel im Kreis Dithmarschen zum Watt-Drama. Eine Mutter und ihr Sohn werden nahe Hamburg vermisst, die Polizei hat jetzt einen schockierenden Verdacht.

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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