„Ich bin so blöd“

Sänger trifft Frau seiner Träume und macht alles verkehrt - Dann startet er eine Aktion

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Eddy Bunaya sucht „die hübsche Dame mit dem Klapprad“.

Ein Mann trifft seine große Liebe, allerdings verlässt ihn der Mut. Nun startet der Kölner eine der süßesten Such-Aktionen - und die Stadt hilft mit.  

Köln - Ein Blick genügt, bereits ein winziger Augenblick stellt den monotonen Alltag urplötzlich auf den Kopf. Der tägliche Trott wird schlagartig zur kleinen Schleierwolke am ansonsten unbeschreiblich schönen Horizont. Serotonin und Dopamin durchfluten den Körper, während das Herz Freudensprünge macht. Die Liebe auf den ersten Blick löst ungeahnte Höhenflüge in uns aus. Doch meistens sind wir von so viel Ekstase total überrumpelt, weshalb der Mut zum nächsten Schritt oft fehlt. Stattdessen zerplatzt die rosarote Seifenblase prompt wieder. Vorbei der Traum vom ewigen Glück. Ein ähnliches Schicksal ereilte auch den Kölner Eddy Bunaya, der als Singer-Songwriter unter dem Namen „Poet“ aktiv ist. 

Köln: „Hübsche Dame mit dem Klapprad“ wird gesucht

Nichtsahnend schlenderte der Musiker durch den Kölner Stadtteil Sülz, als es ihn an einer Ampelanlage an der Kreuzung Berrenrather Straße/Weyertal unverhofft erwischte. Seither bestimmt nur noch eine Person seine Gedankenwelt - und zwar „die hübsche Dame mit dem Klapprad“. Weshalb der Musiker nun eine zuckersüße Such-Aktion startete. Auf einem weißen Zettel am Ort des zufälligen Treffens schüttet der 36-Jährige in aller Öffentlichkeit sein Herz aus. „Ich suche die hübsche Dame mit dem Klapprad“, prangt seit kurzem in überdimensionalen Lettern an der Ampelanlage.  

Weiter unten beschreibt der Kölner daraufhin seinen Moment des großen Glücks: „Ich hatte ihnen am 29. Mai gegen 14-15 Uhr ihre Fahrradreifen aufgepumpt. Bei unserer Verabschiedung haben Sie mich angelächelt und dann hat es mich voll erwischt.“ Eigentlich eine Bilderbuchgeschichte, wäre da nicht der zu stille Held: „Sie standen noch an der Ampel, hab mich aber nicht getraut, Sie wieder anzusprechen“, schreibt Bunaya weiter. Bevor er abschließend seinen im Moment wohl dringlichsten Wunsch zu Papier bringt: „Bitte melden Sie sich bei mir, ich würde mich sehr freuen."

Köln hilft mit  

Der Zettel des Musikers berührt offenbar zahlreiche Kölner. Denn in diversen Social-Media-Plattformen wurde der „Liebesbrief“ bereits geteilt. Bisher allerdings erfolglos. Bunaya ärgert sich über die verpasste Chance. „Ich bin so blöd. Das Thema beschäftigt mich extrem“, erklärt er gegenüber Express.

Doch abgehakt hat der Kölner die aufregende Suche noch längst nicht. Vielmehr will er das Erlebnis nun als Anstoß für einen neuen Song nutzen: „Ihre hübschen lachenden Augen waren es, warum es mich so erwischt hat. Weibliche Augen können für mich als Künstler eines der inspirierendsten Merkmale sein, um solche verrückten Aktionen wie die mit Suchzettel zu bringen.“ 

Vielleicht singt er das Lied ja einmal im Beisein seiner Inspiration - die wachen Augen vieler Kölner könnten dies möglich machen.   

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