Nach Gesprächen in Moskau und Berlin

Kreml rechnet weiterhin mit Ukraine-Krisentreffen

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Kommt es zu einer Fortsetzung in Minsk? Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande am Freitag, 6. Februar, bei ihrem fünfstündigen Gespräch mit Kremlchef Wladimir Putin in Moskau.

Moskau - Russland rechnet weiterhin mit einem Ukraine-Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin und Kanzlerin Angela Merkel an diesem Mittwoch in der weißrussischen Hauptstadt Minsk. „Die Vorbereitungen laufen“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag.

Das weißrussische Außenministerium teilte mit, noch keine genauen Angaben über das geplante Treffen zu haben. An den Verhandlungen sollen auch der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko und Frankreichs Präsident François Hollande teilnehmen.

Vertreter der Separatisten und der ukrainischen Seite wollen noch am Dienstag in Minsk zu Gesprächen über eine Waffenruhe im Kriegsgebiet Donbass zusammenkommen. Die Verhandlungen werden von der Kontaktgruppe unter Vermittlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und Russlands geleitet.

In Berlin hatten am Montag Diplomaten aus Deutschland, Russland, der Ukraine und Frankreich über die Krise gesprochen. Die „achtstündigen schwierigen Verhandlungen“ hätten „deutliche Ergebnisse“ gebracht für das geplante Treffen der Staatschefs in Minsk, teilte der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrej Melnik, danach per Twitter mit.

dpa

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