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Grüne und CDU verpflichten im neuen Klimaschutzgesetz zu Solaranlagen auf Häusern

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Von: Valentin Betz

Erdhaufen liegen während der Erschließungsarbeiten für ein Neubaugebiet auf einem Feld zwischen weiteren Einfamilienhäusern.
Solarpflicht in Baden-Württemberg: Die Landesregierung will Häuslebauer ab kommendem Jahr zu Photovoltaik verpflichten. © Jan Woitas/dpa

Die neue Landesregierung geht den Klimaschutz an. Dazu gehört der Ausbau erneuerbarer Energien. Nächstes Jahr nimmt Grün-Schwarz dafür auch die Bürger in die Pflicht.

Stuttgart - Der Klimawandel ist ein komplexes Phänomen. Entsprechend gibt es zu dessen Bekämpfung keine einfachen Lösungen, um den Ausstoß von CO2 zu verringern muss an vielen Stellschrauben gedreht werden. Die Landesregierung in Baden-Württemberg hat sich den Klimaschutz schon lange vorgenommen, hinkt bei der Umsetzung aber hinterher. Dabei stellte die grün-schwarze Koalition unlängst klar, dass die Ziele nicht ohne die Beteiligung der Bürger zu erreichen sind. Für das kommende Jahr hat das Kabinett von Ministerpräsident Winfried Kretschmann deshalb eine Änderung beschlossen, die besonders Häuslebauer betrifft. Wie BW24* berichtet, führen Grüne und CDU ab 2022 eine Solarpflicht für Häuser in Baden-Württemberg ein.

Immobilien in Stuttgart oder dem Rest des Landes können teuer sein. Die Kosten für die Solaranlagen sollen sich aber schnell rechnen (BW24* berichtete). *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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