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Landesregierung erbost: Städte sollen endlich Ausgangssperre umsetzen - „20 Uhr ist Ruhe“

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Von: Julian Baumann

Ein Polizeibeamter winkt während einer Verkehrskontrolle zur Einhaltung der coronabedingten Ausgangsbeschränkungen ein Auto raus.
Bisher gilt die Ausgangssperre nur in wenigen Kreisen, die Landesregierung erhöht den Druck auf die Behörden vor Ort. © Sebastian Gollnow/dpa

In vielen Kreisen in Baden-Württemberg tritt aktuell die Corona-“Notbremse“ in Kraft. Die Landesregierung fordert jedoch auch die Umsetzung der Ausgangssperre.

Stuttgart - Die Coronazahlen in Baden-Württemberg steigen weiter an. Inzwischen haben deutlich mehr als die Hälfte der Stadt- und Landkreise eine 7-Tage-Inzidenz von 100 überschritten. Deshalb setzten immer mehr Regionen die „Notbremse“ in Kraft und nehmen die Lockerungen wieder zurück. Ab dem morgigen Mittwoch werden die Maßnahmen auch in Stuttgart wieder deutlich verschärft. Obwohl Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) kürzlich bei einer Landtagssitzung sagte, dass bei hohen Inzidenzen wieder die Ausgangssperre umgesetzt werden müsse, folgten bislang nur vier Kreise dieser Forderung. Neben Mannheim und Schwäbisch-Hall tritt die Maßnahme am Mittwoch auch wieder im Landkreis Rastatt und dem Stadtkreis Baden-Baden in Kraft. Die Landesregierung fordert jedoch, dass die anderen Städte und Kreise ebenfalls die Ausgangssperre wieder umsetzen. Wie BW24* berichtet, ist die Landesregierung erbost: Städte sollen endlich die Ausgangssperre umsetzen.

Die Ausgangssperre soll in der Landeshauptstadt Stuttgart (BW24* berichtete) erst in Kraft treten, wenn „sich die Lage noch weiter verschlechtert“. *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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