Lokführer setzten Streik bei der Bahn fort

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Reisende blicken auf eine Anzeigetafel im Bahnhof in Stuttgart. Foto: Wolfram Kastl

Berlin (dpa) - Millionen Pendler und Reisende müssen sich auch heute neue Wege suchen. Noch bis 21.00 Uhr bestreikt die Lokführergewerkschaft GDL die Deutsche Bahn.

Betroffen sind Fern- und Regionalzüge sowie S-Bahnen. Die Bahn erhält mit Ersatzfahrplänen einen Teil ihres Angebots aufrecht: im Fernverkehr etwa 30 Prozent, im Regionalverkehr 15 bis 60 Prozent. Am ersten Streiktag am Mittwoch waren längst nicht alle Züge überfüllt.

Im Güterverkehr streiken die Lokführer schon seit Dienstag, dort wollen sie erst am Freitagmorgen die Arbeit wieder aufnehmen. Die Beschäftigten haben zum siebten Mal in der laufenden Tarifrunde die Arbeit niedergelegt. Die GDL will ihre Zuständigkeit in dem Bundesunternehmen ausweiten. Sie fordert zudem fünf Prozent mehr Geld und eine Stunde weniger Arbeitszeit pro Woche für die Beschäftigten.

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