+
Ein Soldat bewacht die wiedereröffnete Schule der pakistanischen Armee in Peshawar. Taliban-Kämpfer hatten hier im Dezember 136 Schulkinder ermordet. Foto: Arshad Arbab/Archiv

Mehr als 10 000 Festnahmen bei Anti-Terror-Aktionen in Pakistan

Islamabad (dpa) – Pakistans Sicherheitsbehörden haben seit Ende Dezember mehr als 10 000 Extremisten und Terrorverdächtige festgenommen.

Die Regierung hatte nach dem Schulmassaker vom 16 Dezember in Peshawar, wo Taliban-Kämpfer 136 Schulkinder ermordet hatten, ihren Kampf gegen die radikalen Islamisten verstärkt.

Mehr als 6000 der Festgenommenen kamen aus der Provinz Khyber-Pakhtunkhwa, teilten die Behörden am Samstag mit. Das Kyhber-Stammesgebiet mit der Hauptstadt Peshawar gilt als Taliban-Hochburg.

Den Verdächtigen werden Verbindungen zu Extremisten und die Verbreitung radikalislamischer Ideen zur Last gelegt, sagte ein hochrangiger Sicherheitsbeamter. In den vergangenen zehn Jahren sind mindestens 50 000 Menschen bei Taliban-Angriffen ums Leben gekommen. 2014 starben mehr als 1700 Menschen.

Bilder der Anti-Trump-Demos: Proteste von Millionen und zahlreichen Promis

Bilder der Anti-Trump-Demos: Proteste von Millionen und zahlreichen Promis

So zeigte sich das Präsidentenpaar Donald und Melania Trump

So zeigte sich das Präsidentenpaar Donald und Melania Trump

Heftige Schneefälle sorgen in Spanien für Chaos

Heftige Schneefälle sorgen in Spanien für Chaos

Kommentare