An verschiedenen Häuser-Fassaden

Ex-FC-Bayern-Trainer zeigt Corona den Mittelfinger - und ist überall in München zu sehen

Ex FC-Bayern Trainer Carlo Ancelotti ist an unterschiedlichen Orten zu sehen - mit einer eindeutigen Pose.
+
Ex FC-Bayern Trainer Carlo Ancelotti ist an unterschiedlichen Orten zu sehen - mit einer eindeutigen Pose.

Ein Ex FC Bayern-Trainer als Graffiti? In München ist genau das jetzt in der Stadt zu sehen: Grund des Protests ist ein brisantes Thema, das Corona hervorgerufen hatte.

  • Das Coronavirus beherrscht weiter das Leben in München.
  • Die Bundesliga läuft seit mehreren Wochen wieder - der Protest gegen Geisterspiele ist weiterhin laut.
  • An mehreren Orten in München wurden jetzt Graffitis gesichtet, die einen Ex-FC Bayern-Trainer zeigen - und sich klar gegen eine Corona-Vorgabe positionieren.

München - Das Coronavirus ist weiterhin überall präsent. Auch wenn das Leben in der Stadt langsam wieder zurückkehrt, Geschäfte wieder offen haben, Biergärten Gäste empfangen dürfen* oder beispielsweise Freibäder wieder öffnen dürfen*- vieles ist eben weiterhin (noch) nicht möglich. So ähnlich geht es auch der Fußball-Bundesliga in Deutschland: Der Ball rollt zwar wieder - mit dem „Vor-Corona“ Betrieb hat das aber nicht viel zu tun. An mehreren Orten in München wurden jetzt Graffitis gefunden, die sich dem Thema auf sehr spezielle Art und Weise annähern. Auch im Münchner Uni-Viertel gab es bereits Schmierereien mit sehr speziellem Inhalt*.

München: Graffiti mit Ex-Bayern-Trainer überall in der Stadt - Obszöne Geste irritiert

Der FC Bayern* scheint sich von den Pandemie-Widrigkeiten nicht stören zu lassen - völlig unaufgeregt spielen die Münchner, wie zuletzt gegen die Werkself aus Leverkusen ihren Stiefel runter und gehen geradezu auf die 30. Vereinsmeisterschaft zu. Die Geisterspiele* haben jedoch bis heute für viele einen faden Beigeschmack, die Kritik, vor allem aus den Fan-Szenen ist weiter laut.

München: Bundesliga-Protest? Ex-Bayern-Trainer aufgemalt in ganz München

In München zeigt sich eine Form des Protests auf eine sehr spezielle Art und Weise. Kein geringerer als Ex-Bayern-Trainer Carlo Ancelotti wird an Haus-Fassaden gesprayed - gepaart mit unmissverständlichen Worten: „Lektion, aus der wir lernen sollte: Geisterspiele Vaffanculo!“ steht unter einem Bild geschrieben, das den italienischen Star-Trainer bei einer - nun ja - etwas vulgären Geste zeigt. Eine klare Haltung also zu den Spielen ohne Zuschauer.

Ex FC-Bayern Trainer Carlo Ancelotti ist an unterschiedlichen Orten zu sehen - mit einer eindeutigen Pose.

München: Corona-Protest mit Ex-FC Bayern-Trainer? Ancelotti mit vulgärer Geste

Das markante Graffiti wurde zuletzt auch auf dem FC Bayern-Campus gesichtet, wo die Profis seit dem Corona-Restart zeitweise trainierten, wie ran.de berichtet. Dort „begrüßte“ Ancelotti seine alte Mannschaft von einem Beton-Klotz aus. Von wem das Graffiti stammt, ist nicht klar - vermutlich ist es jedoch einer Fan-Gruppierung zuzuordnen. Auch die Geste, die den Italiener zeigt, ist einem Moment, zumindest in der Öffentlichkeit, nicht zuzuordnen. Das Ancelotti-Graffiti ist jedenfalls an mehreren Orten in der Stadt zu sehen, etwa am Herzog-Ernst-Platz, dem Max-Friedlaender-Bogen an der Hackerbrücke oder an der Poccistraße

---

Die Coronavirus-Krise hat das Leben, auch im Einkaufs-Verhalten, drastisch verändert. Einige Dinge könnten auch nach der Krise erhalten bleiben, besonders im Digitalen.

Dieser Sommer wird für viele ein ganz anderer werden als gewohnt. Besonders vielen wird das Oktoberfest fehlen - doch ein spektakulärer Plan dürfte hellhörig machen.

Das Coronavirus beherrscht weiter große Teile des Lebens in München. Besonders die Veranstaltungs-Branche leidet unter den geltenen Regeln. Jetzt bahnt sich ein Hammer an.

Wegen der Corona-Krise ist das Feiern in Clubs und Bars weiter nicht möglich. Viele verlegen Partys deshalb in das eigene Zuhause, was für Nachbarn zur Nervenprobe werden kann*.

Ein gewöhnlicher Einsatz der Feuerwehr wurde auf der Plattform „Jodel“ zum großen Wurf: Ein User dokumentierte den Einsatz mit Fotos und Beiträgen - und erntete viel Kritik.

In München kam es in der Nacht auf Sonntag (5. Juli) zu einem brutalen Angriff auf einen 24-Jährigen*. Der Auslöser für die Gewalttat verschlägt einem die Sprache.

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare