Unfall auf einer Kreuzung

Aus Versehen über Rot gefahren: Auto schleudert in Hauswand

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Die zwei Fahrer, die an dem Unfall in Münster beteiligt waren, wurden schwer verletzt.

Zwei Schwerverletzte forderte ein Unfall auf einer Kreuzung: Ein Mann fuhr irrtümlich über Rot – dann krachte es. 

  • Ein schwerer Unfall ereignete sich auf dem Ring im westfälischen Münster
  • Ein Mann fuhr mit dem Auto versehentlich über Rot
  • Zwei Menschen wurden bei dem Zusammenstoß verletzt

Münster – Bei einem Unfall im westfälischen Münster wurden zwei Menschen verletzt: Zu dem Vorfall kam es am frühen Montagmorgen. Um 5.15 Uhr stand ein 39-Jähriger mit seinem Auto vor der roten Ampel auf dem Friesenring in Richtung York-Ring. Dann wechselte die Lichtanlage für die Rechtsabbieger auf Grün, wie msl24.de* berichtet. 

Münster: Mann fährt versehentlich über Rot und wird schwer verletzt

Der Mann aus Münster, für dessen Fahrtrichtung immer noch Rot angezeigt wurde, fuhr irrtümlich los. Im Kreuzungsbereich kam es dann zu dem Unfall: Ein Mercedes rammte das Fahrzeug seitlich. Die 24-Jährige am Steuer hatte von der Grevener Straße nach links auf den Friesenring abbiegen wollen. 

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Skoda über die Kreuzung geschleudert und krachte schließlich in eine Hauswand. Beide Fahrer wurden bei dem Unfall in Münster schwer verletzt. Sanitäter kümmerten sich um sie, bevor sie mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht wurden. 

Zu einem ähnlichen Unfall in der Stadt war es vor einigen Monaten gekommen: Nachdem ein 33-Jähriger in Münster über eine rote Ampel fuhr, wurden vier Menschen zum Teil schwer verletzt.

Nach Unfall in Münster: Beide Fahrzeuge stark beschädigt

Die Polizei rückte nach der Kollision am Montag von der nur wenige Hundert Meter entfernten Wache an und nahm den Unfall auf. Die beiden Autos wurden bei dem Zusammenstoß in Münster so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren. Ein Abschleppunternehmen kümmerte sich um die Fahrzeuge. Die Beamten schätzen den entstandenen Schaden auf rund 15.000 Euro, wie sie in einer Mitteilung angeben. 

Nur wenige Tage zuvor war es in der Domstadt zu einem anderen erschreckenden Fall gekommen: Nach einer Personenkontrolle in Münster wollte ein Mann aus Tunesien vor der Bundespolizei fliehen und versteckte sich auf einem Hausdach – dann stürzte er 15 Meter in die Tiefe. 

*msl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

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