Auftragsvergabe gestoppt

Neues Sturmgewehr artet zur Blamage für Bundeswehr aus

 Ein Soldat trainiert mit einem Sturmgewehr vom Typ G36 von Heckler & Koch.
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Heckler & Koch: Streit um Sturmgewehr artet zur Blamage für Bundeswehr aus (Symbolbild).

Die Lieferung der Sturmgewehre für die Bundeswehr soll in Zukunft nicht mehr von Heckler & Koch erfolgen. Das Verteidigungsministerium stoppte nun die Auftragsvergabe an den Konkurrenten Haenel.

Oberndorf - Das Rüstungsunternehmen Heckler & Koch aus Oberndorf im Schwarzwald stellte seit 1959 die Sturmgewehre für die Bundeswehr her. Nun ging dieser wichtige Auftrag jedoch an die Konkurrenz Haenel aus Thüringen. Der Waffenhersteller Heckler & Koch war mit der Entscheidung nicht einverstanden und kündigte rechtliche Schritte an. Nun stoppte das Verteidigungsministerium die Auftragsvergabe an Haenel. Grund für den Stopp sind nach Angaben des Ministeriums mögliche Patentverletzungen. Für die Bundeswehr ist das Verfahren eine Blamage, vor allem Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) gerät dadurch unter Druck.

Wie BW24* berichtet, artet das neue Sturmgewehr zur Blamage für die Bundeswehr aus.

Für das Traditionsunternehmen Heckler & Koch war die Sturmgewehr-Schlappe ein herber Schlag (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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