Wohl keine Seltenheit

Offenbar keine Ausnahme: Signalprobleme auf Unglücksstrecke bei Meerbusch

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Dem Zugunglück in Meerbusch gingen offenbar Signalprobleme voraus - offenbar keine Seltenheit auf der Strecke.

Auf der Strecke des schweren Zugunglücks von Meerbusch mit mehr als 40 Verletzten hat es nach Angaben von Pendlern immer wieder Probleme mit der Signaltechnik gegeben.

Köln - "Signalstörungen gehören seit Jahren gerade in diesem Abschnitt zum Alltag", sagte die Sprecherin Stadt Köln, Ingrid Schürmann, die in dem Unglückszug saß, dem Kölner Stadt-Anzeiger vom Donnerstag. Bei Signalstörungen muss der Fahrdienstleiter die Strecke per Fahrbefehl eigens freigeben

Pendler berichteten der Zeitung, dass der Lokführer auch kurz vor dem Unglück auf freier Strecke gehalten und den Reisenden mitgeteilt habe, er müsse noch auf die Freigabe warten. 

Die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchungen hatte am Mittwoch geäußert, dass der Güterzug vor einem Signal auf die Weiterfahrt gewartet habe und der Regionalzug diesen Gleisabschnitt nicht hätte befahren dürfen. Die Behörde prüft nun, ob etwa Signale falsch geschaltet waren oder vom Lokführer übersehen wurden.

Lesen Sie auch: Bergungsarbeiten nach Zugunglück in NRW dauern an

AFP

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