Schäden an Häusern

Population wächst: Waschbären werden immer mehr zur Plage

Ein Waschbär krabbelt aus seinem Versteck auf dem Dach.
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Ein Waschbär krabbelt aus seinem Versteck auf dem Dach. (Symbolfoto)

Im Garten nerven sie, im Haus richten sie großen Schaden an, für viele Bodenbrüter und Kleinsäuger sind sie eine Gefahr: die Waschbären. Im osthessischen Landkreis Fulda werden sie zunehmend zur Plage.

Fulda - „Die Population hat sehr stark zugenommen. Auch als Verein erhalten wir sehr viele Anrufe, in denen wir zur Bejagung aufgefordert werden. Die Waschbären sind absolute Kulturfolger und haben Einzug in die Städte gehalten*“, weiß Dr. Rudolf Leinweber. Er ist Vizepräsident des Hessischen Landesjagdverbandes und Vorsitzender der Jäger- und Gebrauchshundevereinigung Rhön-Vogelsberg. 

Angelockt durch Tierfutter oder Mülleimer machen sich Waschbären in Gärten breit. Immer wieder wird auch von großen Schäden berichtet, wenn die bis zu 70 Zentimeter langen Tiere in Häuser eindringen – gerne vergnügen sie sich im Dachgeschoss mit der Dämmung. Eigentümer bleiben dann häufig auf den Kosten sitzen. *Fuldaer Zeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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