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Parken in Tübingen wird deutlich teurer

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Von: Julian Baumann

Collage: Tübingens OB Boris Palmer (rechts) und mehrere SUVs (links).
SUV-Fahrer müssen in Tübingen bald deutlich mehr für das Anwohnerparken zahlen. © dpa/Collage

Das Anwohnerparken in der Universitätsstadt Tübingen soll deutlich teurer werden. Damit will OB Boris Palmer den Klimaschutz voran treiben.

Tübingen - Boris Palmer (Grüne) der Oberbürgermeister der baden-württembergischen Universitätsstadt Tübingen will den Klimaschutz in seiner Stadt vorantreiben. Deshalb werden die Parkgebühren für Anwohner zukünftig deutlich teuer. Vor allem Fahrer von großen Autos wie SUVs sollen deutlich tiefer in die Taschen greifen müssen aber auch für E-Autos und kleinere Wagen steigen die Preise. Der OB hofft dadurch auch die Autos in der Stadt zu verringern und will mit dem so eingenommenen Geld den Nahverkehr ausbauen. Ähnliche Konzepte sind auch in Freiburg und Reutlingen geplant und werden in Stuttgart, Karlsruhe und Ulm diskutiert. Wie BW24* berichtet, will Tübingens OB Palmer SUV-Fahrer radikal abkassieren - Parken für 360 statt 30 Euro.

Die großen schweren SUV werden oftmals aufgrund ihrer Abgaswerte kritisiert. Daimler erhielt im vergangenen Jahr sogar einen Negativpreis für den absurdesten Monster-SUV des Jahres (BW24* berichtete). *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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