Zum zweiten Mal in zwei Wochen

Nächstes schweres Erdbeben auf den Philippinen: Mehrere Gebäude eingestürzt - mindestens fünf Tote

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Ein erneutes Beben hat die Philippinen  erschüttert.

Mit Erdbeben haben die Menschen auf den Philippinen Erfahrung. Doch nach dem zweiten schweren Beben in nicht einmal zwei Wochen ist die Furcht vor weiteren Erschütterungen nun groß. Mindestens sechs Menschen sterben.

Update 31. Oktober:

Bei einem neuen schweren Erdbeben im Süden der Philippinen sind am Donnerstag mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Das Beben der Stärke 6,5 erschütterte die Gegend um die Stadt Tulunan auf der Insel Mindanao kurz nach 9.00 Uhr Ortszeit (02.00 Uhr MEZ). Dort hatte es in den vergangenen beiden Wochen bereits zwei schlimme Beben gegeben. Insgesamt starben dort seit Mitte Oktober nun bereits 20 Menschen.

Mehrere Gebäude, die bereits bei den früheren Erschütterungen in Mitleidenschaft gezogen worden waren, stürzten am Donnerstag nun völlig ein. Viele Menschen flohen in Panik aus ihren Häusern. In manchen Gebäuden waren Menschen eingeschlossen und mussten auf Hilfe warten. Das Beben ereignete sich zu einer Zeit, da Schulen, Büros und Geschäfte voll waren. Die Region liegt etwa 1000 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila.

Mindestens sechs Tote: Nächstes schweres Erdbeben erschüttert die Philippinen

Manila - Bei einem schweren Erdbeben im Süden der Philippinen sind am Dienstag mindestens sechs Menschen getötet worden. Mehr als 300 Menschen wurden durch das Beben der Stärke 6,6 auf der Insel Mindanao verletzt. Unter den Toten sind auch mindestens zwei Kinder. Erst vor knapp zwei Wochen hatte in derselben Region schon einmal die Erde gebebt. Damals kamen sieben Menschen ums Leben. Die Furcht vor weiteren Nachbeben ist nun groß. Viele Anwohner wollten nicht mehr in ihre Häuser zurück, sondern blieben im Freien.

Das neue Beben erschütterte die Region um 9.04 Uhr Ortszeit (02.04 Uhr MEZ). Das Epizentrum lag in der Provinz Cotabato, knapp 1000 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila. In der Stadt Magsaysay wurde ein 15-Jähriger in der Schule von herabfallenden Trümmern erschlagen. Bei einem Erdrutsch in der Stadt Arakan starb ein fünfjähriger Junge. Vielerorts flohen Menschen in Panik aus Gebäuden.

Erdbeben auf den Philippinen: Zusammenhang zwischen den Beben vermutet

Der Leiter des Seismologischen Instituts Philvocs, Renato Solidum, sagte, vermutlich gebe es einen Zusammenhang zwischen dem neuen Beben und dem Beben Mitte Oktober. Damals wurde eine Stärke von 6,3 gemessen. 215 Menschen wurden verletzt. Die Philippinen liegen am Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Dort ereignen sich rund 90 Prozent aller Erdbeben weltweit.

In Kalifornien wüten aktuell schwere Waldbrände, vor denen unter anderem auch Arnold Schwarzenegger fliehen musste. In Japan richtete hingegen der Taifun „Hagibis“ schwere Schäden an. Über 50 Menschen ließen dabei ihr Leben.

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