Streit vor Gericht

„Querdenker“ verweigert Maske und klagt gegen Bußgeld - Richterin verordnet 200 Euro Strafe

Ein Demonstrant trägt eine Maske mit der Aufschrift „Diktatur“.
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Dem Maskenverweigerer wurde ein vergleichsweise hohes Bußgeld auferlegt. (Symbolbild).

Ein Teilnehmer einer Querdenken-Demo in Stuttgart wurde zu einem Bußgeld von 30 Euro verdonnert, weil er keine Maske tragen wollte. Nach einem Streit vor Gericht fiel die Strafe jetzt deutlich höher aus.

Stuttgart - Weil er partout keine Maske tragen wollte, wurde der 62-Jährige auf dem Weg zu der Demonstration in Stuttgart im Mai von der Polizei angehalten. Anstatt das ihm auferlegte Bußgeld von 30 Euro zu zahlen, zog der Mann vor Gericht. Dort eskalierte die Situation nun erneut. Das Gerichtsverfahren nutzte der „Querdenker“ , um eine Grundsatzdiskussion zu führen. Zwar räumte er den Vorwurf, er habe mit Absicht keine Maske getragen, ein. Während des Prozesses ging es ihm aber vielmehr darum, die Verfassungskonformität der Corona-Verordnung anzuzweifeln. Am Ende reichte es der Richterin - sie ordnete ein Bußgeld von 200 Euro an. Der 62-Jährige kündigte an, er werde gegen das Urteil Rechtsmittel einlegen.

Wie BW24* berichtet, verweigert ein „Querdenker“ das Tragen einer Maske und klagt gegen Bußgeld - Richterin weist ihn in die Schranken.

„Querdenker“ werden ab jetzt vom Verfassungsschutz beobachtet (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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