Ritter Sport leidet unter Rubelverfall

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Russland trägt etwa 10 Prozent zum Umsatz des Schokoladenherstellers Ritter Sport bei - und damit so viel wie kein anderer Auslandsmarkt. Foto: Marijan Murat

Waldenbuch (dpa) - Der Schokoladenhersteller Ritter Sport fürchtet wegen der Krise in Russland und hoher Haselnusspreise 2015 Einbußen.

"Russland ist unser größter Auslandsmarkt. Der Rubelverfall ist für uns natürlich problematisch", sagte Ritter-Sport-Chef Andreas Ronken der Deutschen Presse-Agentur. Russland trägt etwa 10 Prozent zum Umsatz bei und damit so viel wie kein anderer Auslandsmarkt.

Deutschland hat mit 60 Prozent den höchsten Anteil an den Erlösen, die Ronken zufolge nach 430 Millionen Euro im Vorjahr zwar auch 2015 weiter steigen dürften. "Vorsichtiger schauen wir aber auf das Ergebnis unterm Strich", sagte er. Grund seien auch gestiegene Rohstoffpreise. "Haselnüsse sind noch mal teurer geworden. Sie sind für uns nach Kakao der zweitwichtigste Rohstoff. Das hat einen negativen Effekt." Konkrete Zahlen nannte Ronken aber nicht.

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