In einem Restaurant

Schwere Explosion in Japan: 42 Verletzte - auch Kinder

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Explosion in Restaurant in Japan.

Nach einer schweren Explosion am Sonntagabend in einem Restaurant in Sapporo (Japan) sind mehr als 40 Menschen verletzt worden, darunter auch Kinder. Ermittler suchen nach der Ursache des Unglücks.

Sapporo/Japan - Nach einer schweren Explosion in einem Restaurant in Japan mit 42 Verletzten haben die Ermittler am Montag nach der Unglücksursache gesucht. Bei der Detonation in der nordjapanischen Stadt Sapporo am Sonntagabend waren mehrere benachbarte Gebäude schwer beschädigt worden. Augenzeugen berichteten von Gasgeruch zum Zeitpunkt der Explosion, wie die Nachrichtenagentur Kyodo meldete.

Auch Kinder unter Explosion-Verletzten

Tote habe es bei der Detonation gegen 20.30 Uhr Ortszeit (12.30 Uhr MEZ) nicht gegeben, sagte ein Polizeivertreter der Nachrichtenagentur AFP. Die Nachrichtenagentur Jiji Press berichtete, ein Mensch habe schwere Verbrennungen im Gesicht erlitten. Lebensgefährlich verletzt wurde demnach aber niemand. Auch mehrere Kinder sollen bei der Explosion verletzt worden sein.

Bilder vom Unglücksort zeigten Flammen und dichte Rauchwolken. Mehrere benachbarte Holzgebäude stürzten teilweise ein. Dutzende Nachbarn mussten die Nacht in Notunterkünften verbringen. Die Feuerwehr brauchte Medienberichten zufolge Stunden, um das Feuer zu löschen. Das zweistöckige Holzgebäude, das auch eine Klinik beherbergte, wurde schwer beschädigt. In der Umgebung fiel in rund 250 Gebäuden der Strom vorübergehend aus.

Restaurantgäste mussten durch Loch in der Wand entkommen

Dem Fernsehsender NHK zufolge strömte Gas aus zur Entsorgung in dem Gebäude gelagerten Sprühdosen. Die Ermittler gingen auch der Möglichkeit nach, dass Gas aus neun Propangas-Tanks ausgeströmt sein könnte.

Feuerwehrleute sind nach der Explosion im Einsatz.

"Es gab einen enormen Knall, peng, als ich dann noch oben schaute, war alles voller Rauchwolken", sagte eine ältere Frau dem Sender NHK. Ein anderer Restaurantgast sagte: "Die Decke kam runter, dann brach das gesamte zweite Geschoss zusammen und wir waren alle eingeschlossen." Sie seien dann durch ein Loch in der Wand entkommen.

Auch in Griechenland gab es am selben Abend eine schwere Explosion. Betroffen wurde ein Fernsehsender.

afp

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