Studie: Immer weniger Wohnungen stehen leer

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Leere Wohnungen in Mecklenburg-Vorpommern.

Frankfurt/Main - In Deutschland stehen immer weniger Wohnungen leer. Doch in Wachstumsregionen sind die Reserve nun wohl ausgeschöpft.

Nach dem Leerstandsindex des Immobilienberaters CBRE sowie des wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Beratungsunternehmens empirica waren Ende 2013 bundesweit nur noch 653 000 (3,1 Prozent) unmittelbar vermietbare Geschosswohnungen unbewohnt - 35 000 weniger als ein Jahr zuvor.

Damit sei die Leerstandsquote im siebten Jahr in Folge (Vorjahr: 3,3 Prozent) rückläufig. Gleichzeitig seien 86 000 neue Geschosswohnungen errichtet worden. "Der Leerstandsabbau allein trug demnach rund ein Drittel zur Befriedigung der zusätzlichen Wohnungsnachfrage in diesem Segment bei. Ohne diese Reserven wären die derzeitigen Mietzuwächse höher ausgefallen", sagte Reiner Braun, Vorstandsmitglied von empirica.

Dabei lag zum Jahresende der "marktaktive" Leerstand in Geschosswohnungen in Ostdeutschland (ohne Berlin) mit 6,1 Prozent deutlich höher als im Westen mit 2,5 Prozent. Die niedrigsten Leerstandsquoten verzeichneten den Angaben zufolge München (0,4 Prozent) sowie Hamburg, Münster, Darmstadt und Frankfurt am Main (je 0,7). Am anderen Ende der Skala stehen Salzgitter (11,0) und Chemnitz (9,5).

Insgesamt habe der Abbau von Leerstandsreserven zuletzt einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung des Wohnungsmarktes geleistet. In den Wachstumsregionen seien diese Reserven nun aber weitgehend ausgeschöpft, sagte CBRE-Experte Michael Schlatterer: "Der Markt braucht daher noch mehr als bisher den Neubau."

dpa

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