Krimiserie im SWR

Stuttgart-„Tatort“ blamiert sich mit falschem Schwäbisch: „Nervt extrem“

Ulrike (Christiane Rösinger) bringt die Kommissare Sebastian Bootz (Felix Klare) und Thorsten Lannert (Richy Müller, r) in den Gemeinschaftsraum des Hauses in einer Szene des „Tatort: Das ist unser Haus“.
+
Am Sonntag ermittelten die Tatort-Kommissare Lannert und Bootz in Stuttgart - ein Aspekt der Folge stieß auf massive Kritik.

Am Sonntag, dem 17. Januar, lief im SWR die neue Folge der beliebten Serie „Tatort“ mit Handlungsort in der Landeshauptstadt Stuttgart. Ein Aspekt der Sendung stieß bei den Zuschauern auf besondere Kritik.

Stuttgart - Der SWR strahlte am Sonntag die bereits 27. „Tatort“-Folge aus Stuttgart aus. Die fiktiven Ermittler Thorsten Lannert und Sebastian Bootz ermittelten nach einem Leichenfund im Umfeld einer Baugenossenschaft. Wie nahezu alle Folgen der beliebten Krimireihe gab es auch diesmal einige Zuschauer, die mit der Folge nicht so wirklich warm wurden. Die meisten Nutzer auf Twitter sprachen jedoch positiv von der Folge „Das ist unser Haus“. Ein Aspekt führte allerdings zu deutlicher Kritik. In der Folge wurde größtenteils Schwäbisch gesprochen und das, obwohl der Dialekt gerade in der Landeshauptstadt Stuttgart immer weiter zu verschwinden droht. Auch mit der Aussprache waren viele Zuschauer nicht einverstanden und forderten beim nächsten Mal „echte Schwaben“ zu casten.

Wie BW24* berichtet, blamiert sich der „Tatort“-Stuttgart mit falschem Schwäbisch - „nervt extrem“.

Die Landeshauptstadt Stuttgart (BW24* berichtete) ist zwar auch die Hauptstadt des Schwabenlandes, den Dialekt hört man jedoch immer seltener. *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare