Ein Verdächtiger festgenommen

Potenzmittel verkauft: Zoll nimmt illegalen Online-Handel hoch

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Zollfahnder durchsuchen mehrere Wohnungen und Geschäftsräume eines illegalen Online-Handels. (Symbolfoto)

Bei der Durchsuchung von mehreren Räumen fand das Zollfahndungsamt Stuttgart zahlreiche Potenzmittel und Kosmetika. Drei Verdächtige sollen diese illegal verkauft und damit viel Geld gemacht haben:

Stuttgart - Dem Zollfahndungsamt ist ein illegaler Online-Arzneimittelhandel ins Netz gegangen. Darüber berichtet Heidelberg24.de*

Zollfahnder beschlagnahmen Potenzmittel und Kosmetika

Mehrere Behörden hatten am Donnerstag (14. März) eine gemeinsame Ermittlung durchgeführt. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Ulm durchsuchten die Ermittler mehrere Wohn-und Geschäftsräume in Ulm, Köln und im Kreis Esslingen. Dabei fanden sie diverse Potenzmittel und Kosmetika, die unter das Arzneimittelgesetz fallen.

Die Stuttgarter Zollfahnder beschlagnahmten zudem Vermögenswerte in Höhe von etwa einer halben Millionen Euro –darunter auch einen Sportwagen der Luxusklasse! Ein Mann wurde festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft.

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Potenzmittel und Kosmetika nach Deutschland geschmuggelt und verkauft

Drei Tatverdächtige rücken in den Fokus der Ermittler: ein 52-jähriger Mann und zwei Frauen im Alter von 49 und 35 Jahren. Das Trio soll seit mindestens Anfang 2018 illegal Potenzmittel aus den USA und Spanien nach Deutschland geschmuggelt und danach über einen Internet-Versandhandel verkauft haben.

Dafür fehlte ihnen allerdings die Erlaubnis. Außerdem sollen die Produkte als „natürliche“ Nahrungsergänzungsmittel beworben worden sein. In den Kapseln befanden sich allerdings chemische Wirkstoffe, die auch Pharmaunternehmen benutzten! 

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Potenzmittel und Kosmetika eine Gefahr für herzkranke Menschen

Eine äußerst gefährliche Angelegenheit für Menschen mit Herzproblemen. Wer diese Wirkstoffe unwissentlich zu sich nimmt, setzt sich einer großen Gefahr aus“, erklärt eine Zollfahnderin.

Die Ermittler konnten knapp 18.000 Stück der Potenzmittel und über 700 Kosmetikartikel sicherstellen. Für diese hätte es eine arzneimittelrechtliche Erlaubnis gebracht. 

Die Ermittlungen dauern weiterhin an. Auch die Landesfinanzbehörde ermittele gegen das verdächtige Trio wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung. Den Beschuldigten droht eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren!

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*Heidelberg24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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pol/dh

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