Buchhandel im Lockdown

Thalia-Chef droht Kretschmann mit Eingriff in den Wahlkampf, sollten Buchläden nicht sofort öffnen

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, nimmt an der Landespressekonferenz Baden-Württemberg teil.
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Der Chef der Buchhandelskette Thalia sprach eine Drohung gegenüber Ministerpräsident Winfried Kretschmann aus.

Der Chef der Buchhandlungskette Thalia drohte damit, in den Wahlkampf in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz eingreifen zu wollen - wenn die Buchläden nicht sofort öffnen.

Stuttgart/Hagen - Aufgrund des anhaltenden Lockdowns sind auch Buchhandlungen seit mehreren Monaten geschlossen. Am Montag, dem 1. März, also noch vor der Bund-Länder-Konferenz, sprach Thalia-Chef Michael Busch eine direkte Drohung aus. Er kündigte an, in den Wahlkampf zur Landtagswahl in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz eingreifen zu wollen, sollten die Buchläden nicht sofort öffnen dürfen. Daneben kündigte er an, unter anderem mit Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) telefonieren zu wollen. Die Mitarbeiter und Kunden von Thalia seien nämlich auch Wähler und könnten den Ausgang der Wahlen massiv beeinflussen, so Busch. Wie BW24* berichtet, droht der Thalia-Chef Kretschmann mit Eingriff in den Wahlkampf, sollten Buchläden nicht sofort öffnen.

Aufgrund des Coronavirus in Baden-Württemberg sind die Buchhandlungen seit mehreren Monaten geschlossen (BW24* berichtete). *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.Media.

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