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Tierhalter in Ditzingen müssen Katzen kastrieren lassen

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Von: Franziska Vystrcil

Zwei Katzenbabys in einem Karton.
Weil sie sich unkontrolliert vermehren, sind streunende Katzen in Ditzingen zum Problem geworden. © Kreispolizeibehörde Heinsberg

Freilebende und streunende Katzen verbreiten Krankheiten und vermehren sich unkontrolliert. Als erste Stadt im Landkreis Ludwigsburg hat Ditzingen eine Katzenschutzverordnung erlassen.

Ditzingen - Seit dem 1. Juli 2021 gilt in Ditzingen im Landkreis Ludwigsburg eine neue Tierschutzverordnung. Wie die BW24* berichtet, müssen Katzenhalter laut Katzenschutzgesetz ihre Tiere chippen und kastrieren lassen. Der Grund: Die Gemeinde kämpft schon länger gegen frei lebende und streunende Katzen. Die kranken und abgemagerten Tiere leben auf Bauernhöfen, in Schrebergärten und auf Firmengeländen und vermehren sich ungebremst.

Die Stadt Ditzingen hofft nun, mit der neuen Verordnung endlich Herr der Lage zu werden. Mit der Katzenschutzverordnung ist der Ort einer der ersten in ganz Baden-Württemberg, der solch eine Vorschrift erlässt. Neben der Kastration und Sterilisation sind ab sofort auch das Chippen und Registrieren der Katzen Pflicht. Die Kennzeichnung geschieht entweder mit einem Mikrochip oder mithilfe einer Tätowierung am Ohr. Glück hatte auch eine vermisste Katze aus Fischen in Baden-Württemberg. Nach 26 Tagen Suche erschnüffelte ein Hund die Katze unter einem Schachtdeckel (BW24* berichtete). *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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