Caspar, Melchior und Balthasar 

Debatte um Rassismus: Ulmer Münster will keine Heiligen Drei Könige in der Krippe

 Die Figur des Melchior (2.v.r) steht mit den anderen Figuren der Heiligen Drei Könige im Ulmer Münster.
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Krippe ohne die Heiligen Drei Könige: Die Münstergemeinde in Ulm will die Figur des Melchior nicht aufstellen, weil sie rassistische Stereotype bedient.

An Weihnachten werden traditionell Krippen aufgestellt. Dazu gehören meist auch die Heiligen Drei Könige. Die Münstergemeinde in Ulm stellt die drei Figuren dieses Jahr nicht auf.

Ulm - Der gewaltsame Tod des US-Amerikaners George Floyd hat weltweit Debatten über Rassismus ins Rollen gebracht. Auch in Deutschland demonstrierten Tausende gegen Diskriminierung, viele Gewohnheiten standen seitdem auf dem Prüfstand. Inzwischen hat das Thema auch die Kirche erreicht, die sich beispielsweise in Ulm entschieden dagegen positioniert.

Wie BW24* berichtet, verbannt das Ulmer Münster aufgrund einer Rassismus-Debatte die Heiligen Drei Könige aus der Krippe. Die Münstergemeinde will im kommenden Jahr darüber entscheiden, ob und wie die Figuren wieder aufgestellt werden.

Die Krippenfiguren haben an Weihnachten ebenso Tradition, wie die gut besuchten Märkte in Land. Der Mittelaltermarkt gehört zum Beispiel zu den beliebtesten Veranstaltungen in Esslingen (BW24* berichtete). (*BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks)

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