Im Mittelmeer

Einsatz gegen Schleuser: Von der Leyen besucht deutsche Fregatte

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Die Fregatte "Schleswig-Holstein" ist an der EU-Militärmission zur Bekämpfung der Schleuserkriminalität im Mittelmeer beteiligt.

Berlin - Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen besucht heute die deutschen Soldaten der EU-Militärmission zur Bekämpfung der Schleuserkriminalität im Mittelmeer.

Im sizilianischen Catania informiert sie sich auf der Fregatte "Schleswig-Holstein" über den Einsatz, an dem auch das Versorgungsschiff "Werra" beteiligt ist. Insgesamt stellt Deutschland 316 von rund 1000 Soldaten des EU-Verbands, für den rund zwei Dutzend Schiffe, Flugzeuge, U-Boote und Drohnen zugesagt sind.

In der ersten Phase sollen die Soldaten etwa mit Radar Informationen über die Routen der Menschenschmuggler sammeln. Danach ist in den Phasen zwei und drei geplant, Schleuser-Schiffe zu beschlagnahmen und zu zerstören. Ob es jemals zum Einsatz von Gewalt kommt, gilt als ungewiss, weil dafür zumindest in libyschen Hoheitsgewässern ein UN-Mandat oder die Zustimmung der dortigen Behörden benötigt wird.

Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR wurde im ersten Halbjahr die Rekordzahl von 137 000 Flüchtlingen und Zuwanderern verzeichnet, die mit Booten in Italien oder Griechenland ankamen. Bundeswehr-Schiffe haben seit Anfang Mai im Mittelmeer rund 5700 Menschen aus Seenot gerettet.

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